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Borussia Mönchengladbach
Frauen-Team bereitet sich intensiv auf die Bundesliga vor

Borussia Mönchengladbach: Harte Wochen für die Frauen
Mike Schmalenberg hat sechs neue Spielerinnen im Team. FOTO: D. Wiechmann
Frauenfussball. Langeweile dürfte an den Wochenenden bei Borussias Frauen derzeit ganz sicher nicht aufkommen. Der Terminplan der Mannschaft, die vor ihrer Premieren-Saison in der Frauen-Bundesliga steht, ist in der Vorbereitungsphase prall gefüllt.

Alleine am vergangenen Wochenende standen drei Termine auf dem Programm. Zunächst nahm Borussia an einem Blitzturnier in Aachen teil, bei dem sie die Alemannia 3:0 schlug und gegen Standard Lüttich 0:0 spielte. Und am Sonntag bestritt die Mannschaft gleich zwei Testspiele in Folge, siegte gegen die Sportfreunde Uevekoven 3:0 und drei Stunden später gegen den FSV Gütersloh 2:1.

"Die Beine wurden bei unseren zwei Spielen am Sonntag natürlich sehr schwer, das bleibt bei dem harten Training und den vielen Testspielen nicht aus. Dennoch haben wir unsere Ziele erreicht und können nun in den nächsten Wochen an den Details sowie an unserer Spritzigkeit arbeiten", sagte Trainer Mike Schmalenberg, der seit Beginn der Vorbereitung von René Krienen als Chefcoach unterstützt wird. Gemeinsam haben sie für das Team einen zweigeteilten Vorbereitungsplan erstellt – unterbrochen durch eine achttägige Pause Mitte Juli. Im ersten Teil lag der Fokus auf dem athletischen Bereich sowie auf der Integration der Zugänge.

In der Torhüterin Christina Bellinghoven (Bayer Leverkusen II), Defensivspielerin Kerstin Bogenschütz (VfL Sindelfingen) sowie den Offensivkräften Tiffany Cameron (zuletzt in Israel aktiv), Mona Lohmann (Werder Bremen), Liv Aertz (KAA Gent) und Madeline Gier (SGS Essen) verstärken sechs Spielerinnen die Borussia, die gegenüber der Vorsaison nur auf Gurbet Kalkan und Ana Oliveira verzichten muss. Zudem gehören nun die Eigengewächse Michelle Wassenhoven, Paula Petri und Kelsey Geraedts dem Kader der Ersten Mannschaft an.

Seit dem Beginn des zweiten Teils der Vorbereitung arbeiten Schmalenberg und Krienen mit der Mannschaft im Training vor allem an spielerischen und taktischen Elementen, hinzukommen insgesamt 14 Testspiele. "Es gehört zu unserer Philosophie, dass wir möglichst viele Testspiele absolvieren, um die Wettkampfsituation zu erleben. Diese kann im Training nicht simuliert werden", sagte Schmalenberg.

Die Früchte ihrer intensiven Arbeit will Borussia spätestens im kommenden Mai ernten. Dann soll der Verbleib in der Frauen-Bundesliga, feststehen. In ihre Premierensaison starten wird sie am 4. September mit dem Spiel beim 1. FFC Frankfurt. Doch schon in zehn Tagen steht das erste Pflichtspiel der Saison an: Am 21. August (11 Uhr) tritt Gladbach in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Oberligisten Karlsruher SC an.

(togr)
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