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Borussia Mönchengladbach
Sechs Fragezeichen

Borussia Mönchengladbach: Hinter diesen Spielern steht ein Fragezeichen
Josip Drmic ist aufgrund langwieriger Verletzungen in der laufenden Saison noch nicht zum Einsatz gekommen. FOTO: Dirk Päffgen, Imago, Firo Sportphoto
Mönchengladbach. Während Thorgan Hazard und Raffael ihr Comeback schon gefeiert haben und Andreas Christensen sowie Ibo Traoré bald wieder fit sind, gibt es bei sechs weiteren Spielern offene Fragen, wie es mit ihnen in Gladbach weitergeht. Von Karsten Kellermann

Andreas Christensen ist wieder da, der Abwehrchef trainiert mit dem Team und machte gestern das Trainingsspiel der Profis gegen die U23 (2:1) mit. Prognose: Christensen wird bereit sein, wenn am übernächsten Samstag das Derby gegen den 1. FC Köln ist. So soll es auch bei Ibrahima Traoré sein. "Das Ziel ist, dass beide im Derby wieder dabei sind", sagt Borussias Reha-Trainer Andreas Bluhm. Nach Thorgan Hazard und Raffael, die schon vergangene Woche gegen Celtic Glasgow respektive in Berlin ihr Comeback feierten, kehren somit zwei weitere Spieler zurück in die Normalität. Trotzdem sind sechs Fragezeichen bei den Borussen übrig.

Josip Drmic Der Stürmer ist nach seinem Knorpelschaden, den er sich im März während der Ausleihe nach Hamburg zugezogen hat, auf einem guten Weg. "Ich hoffe, ich kann in der Rückrunde ein Hoffnungsträger werden", sagte er nun unserer Redaktion. Das ist realistisch. "Josip ist kurz vor der Rückkehr ins Mannschaftstraining. Dann müssen wir natürlich gucken, wie es sich bei ihm entwickelt, aber es hat sich sehr gut entwickelt", sagt Bluhm. Drmic, der 2015 für zehn Millionen Euro aus Leverkusen kam, versprach zuletzt im Interview: "Ich bin noch da und kann den Fans nur sagen: Seid geduldig mit dem Thema Josip Drmic. Borussia darf in Zukunft noch etwas von mir erwarten."

Mamadou Doucoure Glaubt man dem, was über seine Qualitäten gesagt wird, ist Doucoure einer, an dem die Borussen noch viel Freude haben werden - wenn er fit ist. Der junge französische Verteidiger, der einen Muskelbündelriss von Paris Saint Germain mitgebracht hat, soll ebenfalls mit Beginn der Rückrunde endlich richtig einsteigen können in Gladbach. "Er soll in den nächsten 14 Tagen ins Reha-Training einsteigen, das Ziel ist, dass er die Rückrunden-Vorbereitung mitmachen kann", sagt Bluhm.

Marvin Schulz Das Eigengewächs plagt sich schon lange mit Adduktorenproblemen herum. "Marvin ist noch nicht schmerzfrei. Doch es sieht positiv aus. Aber wir werden ohne Druck herangehen. Auch bei Marvin ist das Ziel, dass er in der Rückrunde wieder dabei sein kann. Es kann bei ihm aber auch schneller gehen", sagt Bluhm.

Patrick Herrmann Bluhm hatte den Flügelstürmer erst kürzlich wieder ins Teamtraining entlassen. Nun ist Herrmann allerdings schon wieder im Krankenstand, nachdem er sich in Berlin mehrere Bänder im Sprunggelenk gerissen hat. "Ich werde zurückkehren und wieder Tore erzielen", verspricht er den Fans. Wann das aber sein wird und wie viel Rückrunde er noch mitmachen kann, ist noch offen.

Alvaro Dominguez Offen ist auch die Zukunft von Alvaro Dominguez. Im Sommer war der spanische Verteidiger voller Hoffnung und befreit von seinen Rückenbeschwerden ins Borussen-Training eingestiegen. Doch die Schmerzen kamen zurück. Im September gab es die zweite Operation binnen eines Jahres. Drei Monate lang darf Alvaro Dominguez gar nichts tun. Dann soll er langsam in die Reha einsteigen "Ich gebe nicht auf", teilte Dominguez aber im September in seinem Facebook-Account mit. Wann und wie es mit dem 28-jährigen Spanier weitergeht, ist allerdings schwierig vorherzusagen.

Mo Dahoud Auch hinter dem Mittelfeld-Talent steht ein Fragezeichen für die Rückrunde. Indes aus anderen Gründen als bei den fünf Kollegen. Jürgen Klopp hat angekündigt, dass der FC Liverpool auf dem Transfermarkt aktiv werden wird - und Dahoud soll im Fokus der "Reds" sein. Ein Angebot, das hat Sportdirektor Max Eberl zuletzt noch mal gesagt, gab es bis dato noch nicht, aber eben viele Gerüchte. Es ist eine Geschichte im Konjunktiv: Sollte es die 10-Millionen-Euro-Ausstiegklausel geben bei Dahoud, und würde Liverpool tatsächlich 30 Millionen Euro bieten, wäre ein Abgang des Talents denkbar - wenn der Markt adäquaten Ersatz hergibt.

Quelle: RP
 
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