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Borussia Mönchengladbach
Drmic beendet 261 Tage lange Torflaute

Drmic feiert seine Tor-Premiere
Drmic feiert seine Tor-Premiere FOTO: afp, agz
Mönchengladbach. Nein, Josip Drmic rannte jetzt nicht freudetrunken durch die Katakomben, umarmte jeden, der seinen Weg kreuzte oder beantwortete pausenlos Glückwunsch-SMS. Eher mit stiller Freude quittierte Borussias Stürmer in Sinsheim sein ersten Pflichtspieltor für die Borussen. "Ich bin einfach froh, dass wir das Spiel noch einmal wenden konnten. Und dass ich dazu beitragen konnte, ist natürlich umso schöner", sagte der 23-Jährige. Von Stefan Klüttermann

Mit dem Kopfballtreffer zum zwischenzeitlichen 2:3-Anschluss beendete der Schweizer eine 261-tägige Durstrecke in der Liga. Seinen bis Samstag letzten Treffer hatte er noch im Trikot für Bayer Leverkusen erzielt – am 13. März war es ein Doppelpack beim 4:0-Sieg gegen den VfB Stuttgart. Drmics Treffer beim 3:3 gegen Hoffenheim war ganz nebenbei auch erst sein dritter mit dem Kopf von insgesamt jetzt 24 Bundesligatoren. "Klar ist das Gefühl sehr schön, und natürlich tut es gut, wenn man endlich mal wieder trifft. Kompliment an Lars, das war eine perfekte Flanke. Der Rest ist mein Job, den ich erledigen muss", sagte Drmic.

Dass dieser Treffer aus dem Zentrum heraus fiel und nicht aus seiner vermeintlich neuen Position auf dem Flügel, war Drmic dann am Ende auch reichlich egal. "Ich glaube, den Trainer freut das nicht so, dass ich jetzt doch aus dem Zentrum heraus getroffen habe", scherzte er, nur, um sofort ein Lob für André Schubert und dessen Umstellungen im Spielverlauf hinterherzuzschicken. "Er hat super entschieden. Und ich kann nicht sagen, wo ich mich wohler fühle. Hauptsache, ich spiele", sagte Drmic.

Einzelkritik: Bestnote für Johnson FOTO: dpa, ua axs

Ob Drmic beim großen Kracher am kommenden Wochenende gegen den FC Bayern (Samstag, 15.30 Uhr) erneut in der Startelf stehen wird, hängt nun maßgeblich davon ab, ob Ibrahima Traoré (muskuläre Probleme) rechtzeitig wieder fit wird oder nicht. Aber Startelf oder nicht – Drmic weiß, was auf seine Kollegen und ihn da zukommen wird. "Wir werden sehen, was gegen die großen Bayern passiert. Alles fängt bei Null an. Wir sind auch eine Macht, ich denke, da treffen zwei große Kräfte aufeinander", sagte er.

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