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Borussia Mönchengladbach
Stindl meldet sich zurück

Stindl zwei Tage vor Bayern zurück im Training
Stindl zwei Tage vor Bayern zurück im Training FOTO: Dirk Päffgen
Mönchengladbach. Lars Stindl ist zurück. Und er ist "zu 100 Prozent bereit" für Borussias Spiel beim FC Bayern, körperlich und mental, sagt Borussias Trainer André Schubert. Stindl war einige Tage bei seiner schwangeren Frau, weil es Komplikationen gab. Von Karsten Kellermann

Sprechen will er – verständlicherweise – nicht darüber. Dass sich die Situation aber entspannt hat, zeigt die Tatsache, dass er wieder da ist. Ob Stindl aber auch gleich eine Option für die Startelf ist? Eher nicht, ist zu vermuten. Weil er nach zehn Tagen Abwesenheit aus dem Rhythmus sein dürfte. Und, weil es sein Vertreter André Hahn richtig gut gemacht hat beim 3:1 gegen Hoffenheim.

Und weil genau dieser Hahn mit seiner Präsenz schon einmal Bayern-Schreck war: Beim 2:0 in der Vorsaison. Hahn ist einer, der einem Gegner wehtut, weil er unnachgiebig ist. Das kann selbst die Bayern beeindrucken. Die Tendenz vorn geht wohl zu Hahn.

Julian Korb ist außen vor

Und hinten? Da fehlt Fabian Johnson. Er hat muskuläre Probleme, die nicht weiter definiert werden von Borussia. Fakt ist: Johnson muss beim Spiel in seiner Heimatstadt ersetzt werden (wie lange danach noch, wird sich zeigen). Gegen Hoffenheim tat das Ibo Traoré bei seinem Debüt an der Stelle mit Geschick, obwohl er die Defensivarbeit selbst nicht zu seinen Stärken zählt.

Aber einen gelernten Außenstürmer gegen die Bayern als vorgezogenen Außenverteidiger zu stellen? Eine denkbare Alternative wäre Julian Korb, der den Job im Hinspiel machte. Aber Korb ist lange Zeit ohne Spielpraxis. So ist es auch bei Patrick Herrmann, der Traoré gegen Hoffenheim in der Schlussphase ersetzte. Dass Traoré erneut beginnt, ist gut vorstellbar.

Auch, weil Schubert mutigen Lösungen nicht abgeneigt ist. Das hat unter anderem das Hinspiel gegen die Bayern (3:1) gezeigt. Da bot Schubert zum ersten Mal von Beginn an die längst etablierte Dreierkette auf. Dass er nun möglicherweise wegen des Fehlens von Johnson zurückschaltet auf eine Viererkette, in der dann Nico Elvedi rechts spielen könnte, ist eher unwahrscheinlich.                          

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