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Borussia Mönchengladbach
Stindl: "Uns ist zu wenig eingefallen"

Borussia Mönchengladbach: Lars Stindl: "Uns ist zu wenig eingefallen"
Lars Stindl gab gegen Eintracht Frankfurt die meisten Torschüsse ab. FOTO: Dieter Wiechmann
Mönchengladbach. Lars Stindl war eigentlich prädestiniert, Borussias Torflaute in der Bundesliga gegen Frankfurt zu beenden. Zuletzt im Pokal gegen Stuttgart hatte er getroffen, und zuvor auch in der Champions League in Glasgow, er ist, neben Thorgan Hazard, Borussias bester Scorer. Von Karsten Kellermann

Der Kapitän mühte sich auch, gab die meisten Torschüsse aller Borussen ab, immerhin zwei der insgesamt sieben. Nun, der Effekt blieb aus: Borussia kam über das 0:0 gegen Frankfurt nicht hinaus, trotz 63 Prozent Ballbesitz. Stindl spricht über die Gründe für das zweite torlose Heimspiel in Serie.

Herr Stindl, woran hat es gelegen: War Frankfurts Defensive zu gut organisiert oder Borussias Offensive zu wenig kreativ?

Lars Stindl Wir wussten, dass es schwierig wird gegen die Eintracht. Wir haben recht ordentlich begonnen, hatten dann aber nicht so die richtigen Möglichkeiten und Ideen im letzten Drittel. In der zweiten Halbzeit haben wir es einen Tick besser gemacht, hatten dann die Riesenchance durch Oscar Wendt, bei dessen Schuss der Torwart ganz gut hält. So einer muss an so einem Tag einfach mal reingehen, dann sieht es ganz anders aus. Letztlich wollten wir aber gewinnen, darum ist das 0:0 zu wenig.

Es ist das vierte Spiel ohne eigenen Treffer in der Bundesliga. Im Pokal und in der Champions League hat es dagegen mit Toren geklappt. Erklären Sie das.

Stindl Natürlich, bei Oscar war es Pech. Aber uns ist zu wenig eingefallen, um noch mehr Chancen zu kreieren. Dennoch ist es gut, dass wir hinten zu Null spielen und immerhin den Punkt holen. Das muss man dann einfach auch mal mitnehmen.

Woran liegt es, dass das Spiel nach vorn schwerer fällt?

Stindl Die Gegner sind natürlich gut organisiert, und gerade Frankfurt spielt eine sehr gut Runde, hat sich gut entwickelt. Aber wie gesagt: In so einem Spiel braucht man einfach mal ein Tor, das würde uns gut tun. Wir müssen das schnell ändern, weil wir in der Liga nicht so gepunktet haben. Es ist eine schwierige Situation in der Liga, dessen sind wir uns bewusst, darum wollten wir es gegen Frankfurt auch wieder schaffen, in die richtige Richtung zu gehen. Das ist uns nicht gelungen. Wir müssen in den nächsten Wochen wieder mehr Punkte holen, um wieder in andere Regionen zu kommen.

Wie sehr fehlt Raffael in solchen Spielen?

Stindl Wir haben genug Spieler in unseren Reihen, um Tore zu erzielen, das haben wir in der Vergangenheit bewiesen. Wir müssen daran arbeiten, dann kommt auch wieder der Erfolg vorne.

Nun steht ein Spiel jenseits der Bundesliga an, das Rückspiel gegen Celtic am Dienstag. Was darf man erwarten?

Stindl Wir haben in Glasgow gewonnen und ein gutes Spiel gemacht, ja, aber es sind andere Voraussetzungen und es wird eine ganz Partie, dessen müssen wir uns bewusst sein. Wir wollen natürlich gewinnen, dafür werden wir alles tun.

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