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Borussia Mönchengladbach
Kapitän Stindl verlängert und darf zum DFB-Team

Porträt: Lars Stindl: Vielseitiger Profi und Führungsspieler
Porträt: Lars Stindl: Vielseitiger Profi und Führungsspieler FOTO: dpa, ve sab
Mönchengladbach. Obwohl sein aktueller Vertrag noch bis Ende Juni 2020 läuft, hat Lars Stindl um ein weiteres Jahr bei Borussia verlängert. Der Kapitän setzt damit ein Zeichen. Am Mittwoch gab es noch eine gute Nachricht.

Zuerst die Unterschrift, dann der Anruf von Bundestrainer Joachim Löw – oder war es doch andersherum? Jedenfalls hatte Stindl gleich doppelten Grund zur Freude: Sein Vertrag bei Borussia läuft nun bis 2021 und der 28-Jährige fährt nach der Saison erstmals zur A-Nationalmannschaft des DFB. Am 6. Juni testet Löws Team gegen Dänemark um Stindls Kollegen Jannik Vestergaard und Andreas Christensen, am 10. Juni steht ein WM-Qualifikationsspiel gegen San Marino an, bevor es zum Confed Cup nach Russland geht (17. Juni bis 2. Juli).

"Ich habe immer gesagt, dass man berücksichtigen muss, was für gute Spieler wir in Deutschland gerade auf meiner Position haben. Deshalb konnte ich das alles immer nachvollziehen und habe gleichzeitig ein bisschen gehofft, mal dabei zu sein. Davon habe ich aber nie den Erfolg meiner Profikarriere abhängig gemacht. Ich bin sehr zufrieden damit, wie es bislang gelaufen ist. Das kommt jetzt als Bonus dazu", sagte Stindl im Interview mit unserer Redaktion.

Er kam 2015 für eine Ablösesumme von circa drei Millionen Euro aus Hannover nach Gladbach, seit dem vergangenen Sommer ist er Kapitän. Er machte bislang 82 Pflichtspiele für Borussia, schoss 32 Tore und bereitete 27 vor.

"Lars ist für uns zu einem unglaublich wichtigen Spieler geworden. Als Mannschaftskapitän und torgefährlicher Offensivspieler auf dem Platz wie auch als Führungsfigur in der Kabine", sagte Manager Max Eberl. "Er spielt in unseren Planungen für die nächsten Jahre eine zentrale Rolle, deshalb freuen wir uns über die Vertragsverlängerung mit ihm."

Wenn sein neuer Vertrag ausläuft, ist Stindl fast 33. Der Borussia-Kapitän durfte sich am Mittwoch zudem über seine erste Nominierung für die Nationalmannschaft freuen. Bundestrainer Joachim Löw nahm ihn ins Aufgebot für den Confed Cup.

Ein ausführliches Interview mit Lars Stindl lesen Sie am Donnerstag in der Mönchengladbacher und Viersener Ausgabe der Rheinischen Post sowie ab 0 Uhr auf RP ONLINE.

(jaso)
 
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