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Borussias Gegner Manchester City
Vorne ist die individuelle Klasse erdrückend

Gündogan erzielt zweiten Doppelpack in vier Tagen
Gündogan erzielt zweiten Doppelpack in vier Tagen FOTO: rtr, gb
Mönchengladbach. Schwächen auszumachen, ist bei Borussia Mönchengladbachs kommendem Champions-League-Gegner gar nicht so einfach. Vor allem die Offensive ist regelrecht furchteinflößend.

Es war sein erster Auftritt in dieser Premier-League-Saison, ein vielbeachtetes Comeback, gekrönt von zwei Toren zum 2:1-Erfolg bei Crystal Palace. Jegliche Scouting-Erkenntnisse zu Yaya Touré kann Borussia allerdings außen vor lassen. Der monatelang von Manchester Citys Trainer Pep Guardiola verschmähte Ivorer ist nicht gemeldet für die Königsklasse. Aber es bleibt ein Weltklasse-Kader, den City hat. TAKTIK Ohne Touré vor der Abwehr ist es wahrscheinlich, dass Guardiola auf einen alleinigen Sechser setzt und sein Team im 4-1-4-1 aufstellt.

Insgesamt sucht City direkter den Weg zum Tor als der FC Bayern unter dem Katalanen. Das dürfte jedoch auch der physisch-rasanten Spielweise in England geschuldet sein. BESTE SPIELER Unter den 30 Nominierten der Weltfußballer-Wahl sind zwei City-Spieler. Unter Berücksichtigung aller Faktoren sind Sergio Agüero und Kevin De Bruyne dort auch gut aufgehoben. Als am Montag die Kandidaten für "Team des Jahres" der Uefa bekanntgegeben wurden, waren der Argentinier und der Belgier ebenfalls vertreten.

LETZTES AUFEINANDERTREFFEN Ilkay Gündogan machte am 14. September beim 4:0-Erfolg gegen Borussia sein erstes Spiel für City. Als der erste Anlauf am Vorabend aufgrund eines Unwetters abgesagt wurde, hatte er nicht in der Startelf gestanden. Doch dann musste David Silva (noch so ein großer Name) passen. Seitdem ist Gündogan eine zentrale Figur in Manchester. STÄRKEN Die individuelle Klasse, besonders in der Offensive, ist erdrückend.

Nicht umsonst hat Borussias Trainer André Schubert das Team zum Titelkandidaten erklärt. Mehr und mehr ist die Handschrift Guardiolas zu erkennen, mit landestypischen Anpassungen. Die Pressing-Intensität ist noch einmal gesteigert worden. SCHWÄCHEN Wenn, dann ist die Defensive anfällig für individuelle Fehler. Nicolas Otamendi, Bacary Sagna und Aleksandar Kolarov haben nicht ganz die Klasse ihre Vorderleute. Auch Torwart Claudio Bravo hat öfter schon gepatzt.

TRAINER Bedarf es noch vieler Worte über Pep Guardiola? Nein, die kann man sich wohl sparen. Auch Borussia kennt ihn bestens.

(jaso)
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