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Borussia Mönchengladbach
Borussia mit breiter Brust nach Manchester

Borussia Mönchengladbach: Borussias Bilanz gegen englische Teams
Borussia Mönchengladbach: Borussias Bilanz gegen englische Teams
Düsseldorf. Als die Sondermaschine AB9606 am Montagmittag um 13 Uhr vom Flughafen Düsseldorf aus Richtung Manchester abhob, war bei Borussia Mönchengladbach vor allem Selbstvertrauen mit im Gepäck.

Die Brust bei der Borussia ist breit vor dem letzten Gruppenspiel am Dienstag (20.45 Uhr/Live-Ticker) beim englischen Spitzenklub Manchester City. Und die Ausgangslage ist klar: Mit einem Sieg bei City würde die Borussia (fünf Punkte) sicher in der Europa League überwintern. Auch eine Niederlage können sich die Gladbacher leisten, müssen dann aber hoffen, dass Vorjahresfinalist Juventus Turin im Parallelspiel beim FC Sevilla (drei Zähler) nicht verliert.

Mit Rechenspielen und möglichen Konstellationen (ein Punkt würde bei einem Sieg von Sevilla angesichts des direkten Vergleichs mit den Spaniern nicht reichen) wollen sich die Borussen aber gar nicht erst aufhalten. "Wir gehen in jedes Spiel mit dem Gedanken, dass wir gewinnen wollen. Das letzte Champions-League-Spiel für Borussia wollen wir gut bestreiten und genießen. Und wieder viel Qualität zeigen", sagte Torhüter Yann Sommer vor dem Abflug.

Nach dem 3:1-Sieg gegen den FC Bayern am vergangenen Samstag nehmen die Borussen vor allem das Selbstvertrauen mit. "Und das Wissen, dass man gegen die beste Mannschaft der Welt dagegen halten und gewinnen kann, wenn vieles passt. Das gibt uns das Selbstvertrauen, dass wir auch auswärts gegen Manchester punkten können. Das große Ziel ist ganz klar, dass wir in der Europa League überwintern", sagte Sommer.

Trotzdem warnt der Schweizer. "Klar war es ein toller Sieg gegen die Bayern. Nur – das war ein Sieg. Jetzt ist Champions League. Das ist ein anderer Wettbewerb, eine andere Mannschaft, es wird ein sehr schwieriges Spiel. Und sie haben das gleiche Selbstvertrauen wie wir", so Sommer. Stürmer Josip Drmic mahnte an, dass "zu man nicht zu viel Selbstbewusstsein mitnehmen sollte. Man muss immer noch mit einem gewissen Respekt dort hinfahren."

Trainer Andre Schubert muss weiterhin auf Martin Stranzl, Andre Hahn, Ibrahima Traoré und Alavaro Dominguez verzichten, die die Reise nach Manchester nicht antraten. Borussias Reisegruppe umfasst 216 Personen, darunter sowohl die Langzeitverletzten Nico Schulz und Patrick Herrmann sowie das Präsidium um Hans Meyer, Rainer Bonhof und Siegfried Söllner. Präsident Rolf Königs reist am Spieltag nach. Ebenfalls mit an Bord ist die U19 der Borussia, die am Dienstag in der Youth League bei City antritt, allerdings schon vor dem letzten Gruppenspiel ausgeschieden ist.

(are/kk)
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