| 15.41 Uhr

Borussia Mönchengladbach
Drei Zugänge sollen in Wuppertal debütieren

Borussia Mönchengladbach: Mit drei Zugängen zum ersten Testspiel
Mit Reece Oxford spricht Dieter Hecking besonders viel. FOTO: Dirk Päffgen
Mönchengladbach. Borussias Kader ist nach einer Woche Vorbereitung noch weit entfernt von seiner Bestbesetzung. Am Samstag in Wuppertal gibt es Verstärkung aus der U23 und der U19. Von Jannik Sorgatz

Manchmal finden im Fußball die banalsten Sprichwörter ihren Platz. Rot-Weiss Essen hatte sich auf das Testspiel gegen Borussia am 8. Juli gefreut, aber: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Da beide Teams in der ersten DFB-Pokalrunde am 11. August aufeinandertreffen, wurde das rein freundschaftliche Duell abgesagt. Stattdessen fährt Borussia am Samstag zu einem Ligakonkurrenten der Essener: Das erste Testspiel der Sommervorbereitung findet beim Wuppertaler SV statt.

In der Regionalliga West tummeln sich gleich sechs ehemalige Bundesligisten und überbieten sich regelrecht darin, wer in der Vergangenheit mehr gebeutelt war. Hinter Wuppertal liegen ein Insolvenzverfahren und drei Jahre in der Fünftklassigkeit. Seit 2016 ist der WSV wieder viertklassig und freut sich nun, statt Borussias U23 gegen die Profis antreten zu dürfen.

Marvin Schulz nicht zum 1. FC Nürnberg

Die kommen allerdings mit einem Aufgebot ins Bergische Land, das noch weit entfernt ist von der Bestbesetzung. Im 18er-Kader werden auch Charalambos Makridis aus der U23 und Alper Arslan aus der U19 stehen, der als erster Spieler für Borussia auflaufen könnte, der im Jahr 2000 geboren ist.

Hinzu kommen Profis wie Timothée Kolodziejczak und Marvin Schulz, deren Zukunft noch ungewiss ist. Schulz bestätigte unserer Redaktion, dass ein Wechsel zum 1. FC Nürnberg zur Debatte gestanden habe, letztendlich aber nicht zustandegekommen sei. Bis der 22-Jährige einen neuen Klub findet, wird er allerdings voll mittrainieren und auch ins Trainingslager fahren, sofern es bis dahin keinen Vollzug gibt.

Sein Debüt für Gladbach hätte auch Julio Villalba feiern sollen. Doch der Paraguayer muss noch pausieren, nachdem er am Donnerstag von einem Schuss am Kopf getroffen worden war und sich eine Gehirnerschütterung zugezogen hatte. In Vincenzo Grifo, Reece Oxford und Mickael Cuisance werden damit drei Zugänge auflaufen. Letzterer hat in der ersten Trainingswoche trotz seiner noch 17 Jahre bereits einen guten Eindruck hinterlassen.

So könnte Borussia in Wuppertal beginnen: Sippel - Jantschke (Elvedi), Oxford (Strobl), Kolo, Wendt - Kramer, Hofmann (Cuisance) - Herrmann, Grifo - Raffael, Yeboah.

Am Montag soll dann Denis Zakaria zur Mannschaft stoßen, am nächsten Freitag kommen Yann Sommer, Jannik Vestergaard, Ibrahima Traoré, Fabian Johnson, László Bénes und Thorgan Hazard aus dem Urlaub. Nach dem Trainingslager am Tegernsee stoßen Lars Stindl und Matthias Ginter dazu. Es fehlen also noch gleich neun Profis mit Stammplatz-Potenzial.

Davon sind Mamadou Doucouré und Josip Drmic noch weit entfernt. Während Drmic unter der Woche zumindest individuell trainierte, hat Doucouré bereits viel mit der Mannschaft gemacht. "Nur aus den Zweikämpfen halten wir ihn noch raus", sagte Co-Trainer Dirk Bremser. "Aber er ist auf einem guten Weg."

 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Borussia Mönchengladbach: Mit drei Zugängen zum ersten Testspiel


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.