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Sicherheitsdebatte
Schippers: "Nicht 54.000 durch einen Körperscanner jagen"

Borussia Mönchengladbach: "Nicht 54.000 durch einen Körperscanner jagen"
Borussia-Geschäftsführer Stephan Schippers. FOTO: dpa, os jai
Mönchengladbach. Intensivierte Kontrollen ja, Panikmache nein – mit dieser Herangehensweise nimmt sich Borussia dem in diesen Tagen besonders sensiblen Thema Sicherheit beim Bundesligaspiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen Hannover 96 an. Von Stefan Klüttermann

"Nach Rücksprache mit der Polizei gibt es keine spezielle Lagesituation, die wir haben und die wir erwarten. Trotzdem: Wir nehmen die Situation natürlich ernst", sagte Geschäftsführer Stephan Schippers am Donnerstag.

Die knapp 53.000, 54.000 anreisenden Fans können wohl von Kofferraumkontrollen bei der Anfahrt und umfassenderen Kontrollen am Einlass ausgehen. "Es wird sicherlich die eine oder andere Maßnahme geben, die die Fans auch mitbekommen, die es beim letzten Spiel nicht gegeben hat. Das soll auch ein Stück weit ein gutes Gefühl geben", aber, so Schippers weiter: "Es wird sich niemand in einem Zelt ausziehen müssen".

Neue Körperscanner am Düsseldorfer Flughafen FOTO: Elena Wagner

Wegen der erhöhten Sicherheitsvorkehrungen öffnet das Stadion bereits um 13 Uhr, auch im Vip-Bereich wird diesmal kontrolliert, aber davon, das Stadion in naher Zukunft in eine Art Hochsicherheitstrakt aufzurüsten, davon hält Schippers nichts. "Ich bin heute der festen Überzeugung, dass wir nicht 54.000 Zuschauer durch einen Körperscanner jagen können und dass das Spiel dann noch angepfiffen wird", sagte er.

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