| 16.05 Uhr

Borussia Mönchengladbach
Elvedi schwankt – Hahn ragt heraus

Das 2:1 gegen Leverkusen im Notencheck
Das 2:1 gegen Leverkusen im Notencheck FOTO: dpa, a fpt
Mönchengladbach. Nico Elvedi hat bislang 14 von 16 Rückrundenspielen absolviert. Fünf wären wohl schon mehr gewesen als die allermeisten Beobachter erwartet hätten. Die Leistungen des Schweizers sind allerdings äußerst schwankend – kein Wunder in seinem Alter.

Zunächst einmal hat Elvedi eine sehr passable Startelfbilanz in seiner ersten Bundesligasaison von neun Siegen, zwei Unentschieden und fünf Niederlagen vorzuweisen, wenn man bedenkt, dass er sein Debüt von Beginn an erst am 15. Spieltag gegen den FC Bayern in der Hinrunde feierte, nachdem die Siegesserie unter André Schubert längst vorbei war. Ohne den 19-Jährigen in der Startelf hat die Borussia seitdem alle drei Partien verloren.

Da spricht wenig gegen ihn, fünfmal erreichte er zudem in der Rückrunde in unserem Notencheck eine Zwei vor dem Komma, in Indiz für eine im wahrsten Sinne gute Leistung. Aber da sind eben auch fünf Partien, in denen Elvedi die schwächste Bewertung erhielt, darunter jeweils eine 4,93 gegen Borussia Dortmund und beim VfL Wolfsburg. Nur Oscar Wendt bekam in der Rückrunde bei Hannover 96 eine schlechtere Note (5,06).

Während Mo Dahoud ein noch größeres Notenspektrum abdeckt, sich aber häufig von der Gesamtleistung des Teams in die gute wie in die schlechte Richtung mitreißen lässt, sind Elvedis Auftritte in dieser Hinsicht äußerst autark. Er spielte gut beim 2:2 in Augsburg, ordentlich beim 1:2 auf Schalke, patzte beim 3:1 gegen Hoffenheim, erhielt die schlechteste Note beim 1:1 in München sowie am Samstag beim 2:1 gegen Leverkusen, wobei eine 3,64 ja kein Ausreißer nach unten ist. Insofern ist Andreas Christensen, der dritte Vertreter der U21-Riege, ein wahres Wunder an Konstanz.

Granit Xhaka führt die Mannschaft

Die zwei besten Borussen gegen Bayern waren André Hahn (1,52) und Yann Sommer (2,33). Granit Xhaka (2,67) bestätigte seine starke Form der vorherigen beiden Spiele (2,62 gegen Bayer, 2,00 gegen Hoffenheim). Dass er bei der peinlichen und zugleich aufrüttelnden Niederlage in Hannover als Führungskraft fehlte, ist im Nachhinein mehr als deutlich geworden.

An Wendt schieden sich dagegen die Geister: Von 2 bis 4 war alles dabei, im Schnitt erhielt der Schwede eine 3,02. Die Ausgewogenheit des gesamten Teams war wie so oft in der Rückrunde der Schlüssel zum Erfolg. Ausrutscher nach unten gab es nicht – und ihn Hahn einen Matchwinner, wie er im Buche steht.

 

(jaso)
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