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Borussia Mönchengladbach
Schulz dürfte gesetzt sein – Drmic droht Karriereende

Borussia Mönchengladbach: Nico Schulz wohl gesetzt – Josip Drmic droht Karriereende
Nico Schulz sieht im Pokal-Halbfinale gegen Frankfurt die Gelbe Karte. FOTO: rtr, sw
Neun Profis fehlen vor dem Spiel in Mainz verletzt. Stürmer Josip Drmic muss gar um seine Karriere bangen. Die verbliebenen Akteure sollen die leichten Fehler abstellen. Von Georg Amend, Mönchengladbach

Vor dem Spiel beim FSV Mainz 05 am Samstag (15.30 Uhr) stellt sich Borussias Mannschaft nahezu von alleine auf: Verletzt fehlen Christoph Kramer, Raffael, Thorgan Hazard, Tony Jantschke, Fabian Johnson, Oscar Wendt, Marvin Schulz, Mamadou Doucouré und Josip Drmic. Letzterer muss sogar um die Fortsetzung seiner Karriere bangen, da bei dem Stürmer wieder Probleme im Bereich des alten und ursprünglich als ausgeheilt gegoltenen Knorpelschadens im Knie aufgetreten sind. Der 24-Jährige fällt so definitiv für den Rest der Saison aus, mit der Vorgeschichte könnte es für Drmic aber sogar ganz vorbei sein. Er soll zunächst konservativ behandelt werden.

Ohne ihn wird Dieter Hecking in Mainz vorne wohl wieder auf das Duo Lars Stindl/André Hahn setzen, auch wenn sich der Trainer nicht explizit zur Startformation äußern wollte. Allerdings ist es mehr als nur denkbar, dass Nico Schulz als Linksverteidiger beginnen wird, nachdem er im DFB-Pokal-Halbfinale gegen Eintracht Frankfurt diese Position von Wendt übernahm, der sich einen Ellenbogenbruch zugezogen hatte. Zu Schulz ließ sich Hecking immerhin entlocken: "Er hat das gut gemacht. Oscar Wendt hat eine gute Saison gespielt. Als ich gekommen bin, war es eine 50:50-Entscheidung zwischen den beiden für mich. Dann hat Nico sich verletzt, das war ein sehr unglücklicher Zeitpunkt. Jetzt hat er es gut gemacht und ich hoffe, er wird es auch in Mainz tun."

Der Trainer bemängelte, dass es zuletzt in der ersten Halbzeit nicht wie gewünscht geklappt hatte. Zwar habe nicht die Aggressivität gefehlt, doch leichte Fehler im Spielaufbau hätten dem Gegner in die Karten gespielt. Da müsse sich jeder Spieler selbst hinterfragen. Gut möglich, dass auch das ihn veranlassen wird, seine Startaufstellung aus dem Pokalspiel dahingehend zu verändern, dass Patrick Herrmann rechts beginnt und auch Laszlo Bénes, der nach seiner Einwechslung für Mo Dahoud im defensiven Mittelfeld gute Szenen hatte, seine nächste Chance in der Startelf bekommt. Auch wenn Hecking dazu nicht viel sagen mochte – so viele Alternativen hat er bei neun verletzten Profis nun einmal nicht.

 
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