| 11.28 Uhr

Borussia Mönchengladbach
Herrmann hat es nicht verlernt

Fotos: Joker Herrmann trifft erstmals seit Verletzungspause
Fotos: Joker Herrmann trifft erstmals seit Verletzungspause FOTO: Dirk Päffgen
Mönchengladbach. 32 Sekunden nach seiner Einwechslung gegen den VfB Stuttgart hat Patrick Herrmann sein erstes Tor nach fünf Monaten Verletzungspause erzielt. "Geil", das kann man gar nicht beschreiben", sagte der 25-Jährige danach.

Der Fußball ist längt als eine Sportart verschrien, die Geschichten schreibt, die so keine andere Sportart schreiben könnte. Es gibt die vielen "Ausgerechnet"-Geschichten, die besonderen Momente, die Szenarien, die man per Drehbuch nicht besser inszenieren könnte. Ein solcher Moment war sicherlich Herrmanns Treffer bei Borussias 4:0 gegen den VfB Stuttgart am Mittwoch.

Nach dem Spiel sprach Herrmann über…

…die Leistung des Teams: "Das war eine Glanzleistung. Ich denke, man hat ab der ersten Minute gesehen, wie sehr wir die drei Punkte wollten. Ich kann mich jetzt auch gar nicht erinnern, dass Stuttgart mal groß vor unser Tor gekommen ist."

…die so simple wie wichtige Wirkung des Ergebnisses: "Ein paar Tore tun uns gut, und ein Zu-Null tut uns auch ganz gut."

…seine Emotionen nach dem Tor: "Geil, das kann man gar nicht beschreiben. Ich wusste schon gar nicht mehr, wie es so ist, im Borussia-Park ein Tor zu schießen. Rein zu kommen und dann direkt ein Tor zu machen – ich denke, man hat am Torjubel gesehen, was da alles aus mir rausgebrochen ist. Denn die fünf Monate waren schon sehr lang."

…das, was sich ändert, wenn man lange verletzt ist: "Wenn man so lange nicht mehr auf dem Platz gestanden hat, dann ist es einfach nicht mehr so, dass man sich keine Gedanken macht. Dann überlegt man doch viel. Aber wenn die lange Ecke am Ende frei ist, dann schießt man halt dorthin. Das habe ich gemacht."

…die personelle Situation auf den Flügeln: "Es ist immer ein Konkurrenzkampf. Wir wissen ja, dass wir gute Spieler auf den Außenbahnen haben, diesmal sind Jonas Hofmann und Ibo Traoré ja leider nicht hereingekommen, sie haben aber ja trotzdem Ansprüche auf einen Stammplatz. Letztlich tut es uns gut, dass wir unberechenbar sind."

…die Lage in der oberen Tabellenhälfte: "Es ist echt so eng. Wie viele Mannschaften da oben stehen, wie viele gute Mannschaften da oben stehen, da ist es wirklich noch nicht abzusehen, wer wo landet."

…das kommende Spiel: "Das ist natürlich ein Kracher, weil Wolfsburg nach wie vor eine sehr gute Mannschaft ist. Zudem ist es in Wolfsburg nie einfach zu spielen."

STEFAN KLÜTTERMANN fasste die Aussagen zusammen.

(klü/jaso)
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