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Borussia Mönchengladbach
Personalsorgen stören stabile Berliner

Borussia Mönchengladbach: Personalsorgen stören stabile Berliner
Valentin Stocker ist gegen Borussia Mönchengladbach noch rotgesperrt. FOTO: ap, mm
Mönchengladbach. An die einstelligen Tabellenplätze haben sie sich in Berlin mittlerweile schon wieder gewöhnt. Bereits im vergangenen Jahr war Hertha BSC über weite Strecken im oberen Drittel platziert, nun ist der Klub erneut Tabellenfünfter - und möchte seine Position am liebsten mit einem Heimsieg heute (20.30 Uhr/Live-Ticker) gegen die Gladbacher weiter verbessern. Von Thomas Grulke

Taktik Im eigenen Stadion hat Trainer Pal Dardai bislang immer in der 4-2-3-1-Formation auflaufen lassen. Aus einer kompakten Defensive versucht das Team bei Ballbesitz schnell umzuschalten und die torgefährlichen Salomon Kalou und Vedad Ibisevic in Szene zu setzen.

Beste Spieler Während der Norweger Rune Jarstein mittlerweile zu den stärksten Torhütern der Bundesliga zählt, belegt Stoßstürmer Ibisevic mit sechs Toren einen vorderen Platz in der Torschützenliste. Und auf den Flügeln wirbeln in Mitchell Weiser und Genki Haraguchi zwei laufstarke Außenbahnspieler.

Letztes Aufeinandertreffen Es war der sechste Sieg in Folge, den Borussia beim 4:1 in Berlin vor fast genau einem Jahr unter ihrem neuen Trainer André Schubert feierte. Auch das Rückspiel gewann Gladbach deutlich (5:0).

Stäreken Die Heimbilanz ist makellos: Im Olympiastadion hat Berlin bislang sämtliche vier Partien gewonnen und dabei nur zwei Gegentore kassiert. Eine gute Organisation und Disziplin helfen dem Team, die Mehrzahl der engen Partien auch für sich zu entscheiden.

Schwächen Die Personalsorgen bei der Hertha sind größer geworden. Während Valentin Stocker noch rotgesperrt ist und Vladimir Darida schon länger fehlt, kamen zuletzt noch Innenverteidiger Sebastian Langkamp und Linksverteidiger Marvin Plattenhardt hinzu.

Trainer Sicher, es gab das späte Abrutschen von Rang drei auf sieben in der Vorsaison und im Sommer das frühe Aus in der Europa-League-Qualifikation. Doch die ersten Ligawochen haben erneut gezeigt, das Pal Dardai, ihr Ex-Spieler auf der Berliner Trainerbank, ein Glücksfall für die Hertha ist.

Quelle: RP
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