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Borussia Mönchengladbach
Mit Raffael ist am Samstag nicht zu rechnen

Borussia Mönchengladbach: Raffael hat kaum Hoffnung für Samstag
Abgang in Köln vor mittlerweile 25 Tagen: Raffael zog sich im Derby eine Innenbanddehnung im Knie zu. FOTO: Dieter Wiechmann
Mönchengladbach. Wenn Rehatrainer Andy Bluhm die Rekonvaleszenten um sich schart, ist der Betreuungsschlüssel ähnlich wie auf dem großen Trainingsplatz bei Dieter Hecking und seinen Co-Trainern. Am Mittwoch übten vier Borussen individuell, das Spiel gegen den FC Augsburg am Samstag dürfte für alle noch kein Thema sein. Von Jannik Sorgatz

Mamadou Doucouré kann sowieso frühestens in der neuen Saison wieder richtig einsteigen, ihn überhaupt auf dem in dieser Saison so intensiv genutzten Nebenplatz zu sehen, war bereits eine gute Nachricht. Entsprechend freudig wurde Doucouré von seinen Mannschaftskollegen begrüßt. Fast sein komplettes 19. Lebensjahr hat der Franzose aufgrund einer Muskelverletzung nicht Fußball spielen können.

Thorgan Hazard plagen weiterhin Knieprobleme, und auch Raffael (Innenbanddehnung) und Christoph Kramer signalisierten, dass sie nicht unbedingt mit damit rechnen, Borussia am 32. Spieltag gegen Augsburg helfen können. Die beiden Letztgenannten trainierten zu zweit, während nebenan das Mannschaftstraining in derselben 21-Mann-Besetzung wie am Dienstag lief. Kramer soll bei der nicht-öffentlichen Einheit am Donnerstag zumindest Teile davon absolvieren.

Am Mittwoch weiterhin individuell unterwegs: #Raffael und Christoph #Kramer. #Borussia

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Beschwerden hat der 26-Jährige nach seinem Innenbandteilriss im Knie nicht mehr, wie er versichert. Aber nach sieben Wochen Verletzungspause will der Zeitpunkt fürs Comeback sorgsam gewählt sein, insgesamt liegt er im Plan. Zumindest am vorletzten Spieltag beim VfL Wolfsburg dürfte Kramer den Borussen auf dem Platz helfen können, auch Raffael darf sich wohl Hoffnungen machen.

Deutlich weiter ist Fabian Johnson, der nach seinem Teil-Comeback am Vortag nun sogar die komplette Einheit absolvierte. "Es ist ganz gut bis jetzt. Wie es am Wochenende aussieht, weiß ich nicht noch nicht. Das wird auch der Trainer in Absprache mit den Athletik- und Rehacoaches entscheiden. Die wissen am besten, auf welchem Stand ich bin", sagte der 29-Jährige, der sich wie Kramer im Europa-League-Rückspiel gegen den FC Schalke verletzt hatte. "Der Muskelfaserriss war relativ nah an der Sehne, deshalb ist es nicht ganz so schnell verheilt, wie wir gehofft hatten", sagte er über seine vergleichsweise lange Ausfallzeit. "Ich bin froh, dass ich jetzt wieder gesund bin, und hoffe, dass es so bleibt."

 
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