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Borussia Mönchengladbach
Bonhof: "Trifft uns alle vor den Kopf"

Borussia Mönchengladbach: Rainer Bonhof von Favre-Rücktritt schwer getroffen
Max Eberl, Lucien Favre und Rainer Bonhof bei der Vorstellung von Favre als Borussia-Trainer 2011. FOTO: dapd
Mönchengladbach. Rainer Bonhof hat den Rücktritt von Trainer Lucien Favre gegenüber unserer Redaktion offiziell bestätigt. "Wir haben heute zusammengesessen und haben versucht, ihn umzustimmen. Wir haben sein Rücktrittsangebot abgelehnt, weil wir überzeugt waren, dass wir es gemeinsam schaffen. Dann ist er an die Öffentlichkeit gegangen und hat Fakten geschaffen. Das trifft uns alle vor den Kopf", sagte der Vize-Präsident von Borussia Mönchengladbach am Sonntagabend. Von Karsten Kellermann

"Einen Plan B nach Favre gibt es nicht in Mönchengladbach, weil wir das Vertrauen hatten, dass er es schafft", sagte Bonhof. "Ich bin total überrascht", sagte der frühere Verteidiger des großen Fohlen-Teams von Borussia Mönchengladbach in den 1970er Jahren, Berti Vogts im Gespräch mit unserer Redaktion.

Für Vogts ist Favres Schritt "eine Riesen-Enttäuschung", wie er sagte. "Das Team steht nun alleine da, und auch Sportdirektor Max Eberl. Damit hat Lucien Favre das Problem nicht gelöst, sondern größer gemacht", sagte Vogts.

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