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Borussia Mönchengladbach
RB Leipzig: bissig und laufstark

Borussia Mönchengladbach: RB Leipzig: bissig und laufstark
Ralph Ha­sen­hüttl kam vom FC Ingolstadt zu RB Leipzig. FOTO: dpa, ahe hak
Mönchengladbach. Ralph Ha­sen­hüttl lässt sich nicht in die Kar­ten schau­en. Mit zwei Trai­nings­ein­hei­ten un­ter Aus­schluss der Öf­fent­lich­keit hat er Ra­sen­Ball­sport Leip­zig auf das Heim­spiel heu­te (20 Uhr/Live-Ticker) ge­gen die Glad­ba­cher Bo­rus­sia vor­be­rei­tet.

Der Auf­stei­ger will wei­ter über­ra­schen, nach­dem er mit sie­ben Punk­ten aus drei Spie­len schon ei­nen glän­zen­den Sai­son­start hin­ge­legt hat.

Taktik Leip­zig tritt im 4-4-2 mit Dop­pels­echs an. Die Au­ßen­bahn­spie­ler im Mit­tel­feld müs­sen in­des nicht an der Li­nie kle­ben, son­dern rü­cken auch mal Rich­tung Zen­trum ein. RB steht für ei­nen lei­den­schaft­li­chen und lauf­in­ten­si­ven Fuß­ball, den Trai­ner Ralph Ha­sen­hüttl schon in In­gol­stadt spie­len ließ. Der Geg­ner wird im Auf­bau per­ma­nent und ag­gres­siv ge­stört, bei Ball­ge­winn blitz­schnell um­ge­schal­tet.

Beste Spieler Ob der schwe­di­sche Na­tio­nal­spie­ler Emil Fors­berg oder die An­grei­fer Yuss­uf Poul­sen, Ti­mo Wer­ner oder Da­vie Sel­ke: Ge­ra­de in der Of­fen­si­ve ver­fügt RB über vie­le schnel­le und noch ent­wick­lungs­fä­hi­ge Ta­len­te.

Letztes Aufeinandertreffen Die heu­ti­ge Be­geg­nung ist ei­ne Pre­mie­re für Bo­rus­sia und RB Leip­zig der 51. Ver­ein, auf den Glad­bach in der Bun­des­li­ga trifft.

Stärken Leip­zig prä­sen­tiert sich selbst­be­wusst, bis­sig und lei­den­schaft­lich. Mit enor­mer Lauf­stär­ke und Sie­ges­wil­len wer­den die Geg­ner be­ar­bei­tet, das Um­schalt­spiel ist brand­ge­fähr­lich. Zu­dem ist Leip­zig top­fit, hat bis­lang nur in der zwei­ten Halb­zeit ge­trof­fen.

Schwächen Erst­mals muss der Auf­stei­ger zei­gen, dass er auf dem ge­ho­be­nen Ni­veau auch in ei­ner Eng­li­schen Wo­che in­ner­halb kur­zer Zeit die­sel­be In­ten­si­tät auf­brin­gen kann. Mit­un­ter spielt das jun­ge Team auch noch et­was un­ge­stüm und fah­rig nach vor­ne.

Trainer Ralph Ha­sen­hüttl woll­te das tun, was heut­zu­ta­ge auch vie­le Spie­ler bei ei­nem Ver­eins­wech­sel ver­kün­den: "den nächs­ten Schritt ma­chen". Des­we­gen brach der 49-Jäh­ri­ge im Som­mer sei­ne Zel­te beim FC In­gol­stadt ab und heu­er­te beim ehr­gei­zi­gen Bun­des­li­ga-Pro­jekt in Leip­zig an.

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