Christoph Kramer
"Wer im WM-Finale bewusstlos wird, wird auch damit fertig"

Borussia Mönchengladbach sagt Christoph Kramer Unterstützung zu
Kramer selbst hatte am Mittwochabend auf seinem Instagram-Account eine Stellungnahme gepostet. FOTO: rtr, mb
Mönchengladbach. Das Amtsgericht Leverkusen hat am Donnerstag bestätigt, dass es den "Erpressungsfall Christoph Kramer" am 30. Januar 2017 verhandelt. Nun hat sich auch Borussia Mönchengladbach erstmals zu der Sache geäußert.

Um was geht es: Angeklagt sind ein Mann und eine Frau, die Borussias Mittelfeldspieler Kramer mit heimlich gemachten Sex-Aufnahmen erpresst haben sollen.

"Chris erhält von uns natürlich jede Unterstützung, die er braucht", sagte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl auf der Pressekonferenz vor dem Bundesligaspiel bei Hertha BSC. Eberl nannte es "dramatisch", wie sehr nicht nur Prominente in der heutigen Zeit aufpassen müssen und welche Macht derartige Bilder hätten.

Trainer André Schubert befürchtet nicht, dass die Angelegenheit Auswirkungen auf Kramers sportliche Leistungen haben könnte. "Ich habe vollstes Vertrauen in ihn. Wer in einem Weltmeisterschaftsfinale kurzzeitig bewusstlos geworden ist, wird auch damit fertig", sagte er.

Kramer selbst hatte am Mittwochabend auf seinem Instagram-Account eine Stellungnahme gepostet. "Ich bin auf die Erpressung natürlich nicht eingegangen und der Fall war sehr schnell von der Polizei aufgeklärt und erledigt", schrieb er und kommentierte: "Schade, dass es sowas heutzutage geben muss."

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