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Borussia Mönchengladbach
Schreckmoment für Stindl

Borussia Mönchengladbach: Schreckmoment für Lars Stindl
Lars Stindls Kollegen machen sich kurz Sorgen um ihren Kapitän im Training am Dienstag. FOTO: Jannik Sorgatz
Mönchengladbach. "Wir schauen nur nach vorne", sagte Thorgan Hazard nach Borussias ersten Einheit der Woche. Aber es darf angenommen werden, dass Dieter Hecking seiner Mannschaft am Dienstagmorgen ein paar Worte mehr als sonst auf den Weg gegeben hatte. Von Jannik Sorgatz

Der Trainer betrat um 10.33 Uhr gemeinsam mit Kapitän Lars Stindl den Trainingsplatz, auf dem die Co-Trainer zuvor schon ein paar Übungen vorbereitet hatten. Etwa eine Stunde dauerte die erste Einheit nach dem 1:6-Debakel gegen Borussia Dortmund am vergangenen Samstag. Im Mittelpunkt stand ein Acht-gegen-acht-Spiel auf gleich sechs mit Stangen abgesteckte Tore. Hecking lobte viel und feuerte an, auch unter den Spielern ging es einigermaßen zur Sache – so sehr, dass Lars Stindl nach einem Foul von Matthias Ginter kurz am Sprunggelenk behandelt werden musste. Anschließend ging es aber, trotz des lauten Aufschreis, schnell weiter.

Nur kurz war Vincenzo Grifo bei der Mannschaft, am Nachmittag soll er sein Pensum aber schon steigern. Der Italiener hat mehr als fünf Wochen aufgrund einer Kapselverletzung im Knie gefehlt und bislang noch keine Pflichtspielminute für Borussia absolviert. Dafür mischte Stürmer Kwame Yeboah wieder voll mit, der muskuläre Probleme hatte. Vorwärts geht es auch bei Ibrahima Traoré, der nicht nur mit Rehatrainer Andy Bluhm trainiert, sondern auch schon wieder mit dem Ball nach seinem Muskelbündelriss im Oberschenkel. Das Spiel bei Werder Bremenam 15. Oktober könnte er vielleicht anpeilen.

Am Vormittag fehlten Jonas Hofmann und Yann Sommer, wobei der Torwart am Nachmittag individuell trainieren wird. Raúl Bobadilla absolvierte nur eine Laufeinheit. Trotzdem entspannt sich die Lage langsam, aber sicher, so dass sich der 18er-Kader für das Heimspiel gegen Hannover 96 am Samstag anders als in den vergangenen drei Wochen nicht mehr von alleine aufstellt.

 
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