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Borussia Mönchengladbach
Anfällige Abwehr, aber torgefährlicher Sturm

Bremen - Hertha
Bremen - Hertha FOTO: dpa, crj hpl
Mönchengladbach. Vier Punkte und 6:4 Tore aus zwei Partien gegen Europapokal-Aspiranten: Der SV Werder Bremen ist erfolgreich in die Rückrunde gestartet. Trotzdem steht der Traditionsklub noch auf dem Relegationsplatz und muss auch heute Abend bei der Gladbacher Borussia (20.30 Uhr/Live-Ticker) zusehen, dass sein Punktekonto weiter anwächst. Von Thomas Grulke

TAKTIK Seit dem 4:3-Pokalerfolg Mitte Dezember in Gladbach setzt Trainer Viktor Skripnik stets auf eine Doppelspitze im Angriff. Das Mittelfeld ist mit zwei Sechsern und zwei offensiven Außenbahnspielern formiert.

BESTE SPIELER Für Aufsehen sorgen derzeit die Routiniers. Claudio Pizarro (37) trifft wieder und bildet mit Anthony Ujah ein torgefährliches Angriffsduo. Und im Mittelfeld präsentiert sich Kapitän Clemens Fritz (35) in starker Form.

LETZTES AUFEINANDERTREFFEN Das Pokal-Achtelfinale bei Borussia vor knapp zwei Monaten entschied Bremen ebenso für sich wie das Hinspiel in der Liga (2:1). Das bislang letzte Gladbach-Gastspiel in der Meisterschaft verlor Werder jedoch deutlich: Borussia gewann am 17. Dezember 2014 4:1.

STÄRKEN Bremen hat zuletzt zu alter Offensivstärke zurückgefunden. Pizarro und Ujah harmonieren im Sturmzentrum, zudem werden sie mittlerweile besser über die Außenbahnen eingesetzt. Und in Chelsea-Leihgabe Papy Mison Djilobodji scheint ein Abwehr-Stabilisator gefunden zu sein.

SCHWÄCHEN Die Defensive ist jedoch weiterhin Werders Sorgenkind. In der laufenden Meisterschaftssaison hat Bremen noch kein Mal zu null gespielt, nur Stuttgart hat bislang mehr Gegentreffer kassiert. Torwart Felix Wiedwald machte zuletzt beim 3:3 gegen Hertha BSC keine gute Figur.

TRAINER Die vier Punkte zum Rückrunden-Auftakt haben auch Viktor Skripnik (46) gutgetan. Während der mit 15 Zählern schwächsten Hinserie seit über 40 Jahren geriet auch Werders ehemaliger Spieler und U23-Coach in die Kritik.

Quelle: RP
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