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Borussia Mönchengladbach
Hazard bekommt neue Bestnote für Auftritt gegen Hertha

Das 5:0 gegen Hertha im Notencheck
Das 5:0 gegen Hertha im Notencheck FOTO: Dieter Wiechmann
Mönchengladbach. 5:1, 4:0, 3:0 – die Borussia hatte in der Rückrunde schon einige hohe Siege eingefahren, das Spiel gegen Hertha toppte jedoch alles. Beim 5:0, dem höchsten Heimsieg seit Ende 2011, brillierte besonders Thorgan Hazard und übertraf sogar Andreas Christensen.

Der Däne hatte gegen Werder Bremen die bislang beste Durchschnittsnote der Rückrunde erreicht. Mit einer 1,14 ging er damals nach Hause. Hazard, der wie damals Christensen doppelt traf, schaffte nun sogar eine 1,12 und bewegte sich damit zumindest auf dem Zeugnis an der Grenze zum perfekten Spiel.

Der "Kicker" belohnte dies mit der Ernennung zum "Spieler des Tages" – ligaweit. Auch im Voting auf "bundesliga.de" ist dem Belgier der Sieg kaum noch zu nehmen. "Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt zwei Tore in einem Spiel gemacht habe", sagte Hazard und offenbarte ein paar Lücken im Mittel-Langzeit-Gedächtnis: Im August 2014 traf er sogar schon im Borussia-Trikot zweimal, damals in den Play-offs zur Europa League gegen den FK Sarajevo (7:0). In der Bundesliga dagegen hat er seine Bilanz am Sonntag tatsächlich verdoppelt, von zwei auf vier Treffer. Dafür gab es fünfmal die Note 1, eine 1- und eine 1,5.

Die einzige Note 4 des Wochenendes kassierte der polyvalente und offenbar unter den Bewertern auch polarisierende Fabian Johnson von der Zeitung "Die Welt". Gleichzeitig landete der US-Amerikaner anderswo auch im Zweierbereich. Mit seinem Schnitt lag er jedoch noch vor Yann Sommer und Havard Nordtveit, die mit einer 3,07 jeweils am schwächsten bzw. am wenigsten stark bewertet wurden.

Nicht abhängig von Raffael

Zweitbester Borusse war André Hahn (2,07), knapp vor Granit Xhaka (2,10) und Mo Dahoud (2,17). Insgesamt war es wieder einmal eine geschlossen starke Mannschaftsleistung. Von Sahnetagen einzelner Spieler ist die Borussia zumindest im eigenen Stadion selten abhängig. Immerhin galt es am Sonntag, in Raffael den Topscorer zu ersetzen.

Dass Gladbach schwer auszurechnen ist, untermauert auch die Statistik, dass zwölf Profis mittlerweile mindestens drei Tore erzielt haben. Patrick Herrmann und Ibrahima Traoré erreichten diese Marke – weil sie nach der 60. Minute eingewechselt worden, tauchen die beiden nicht einmal im Notencheck auf.

Hier geht's zur Zeugnis-Übersicht für die Hertha-Besieger.

 

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