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Borussia Mönchengladbach
U 23 muss zügig punkten - Samstag kommt Aachen

Das ist Arie van Lent
Das ist Arie van Lent FOTO: Dieter Wiechmann
Mönchengladbach. Fünf Heimspiele ohne Punkt und Tor hat Borussias U 23 jetzt hinter sich, und auf den ersten Blick hätte man am Dienstagabend mit Blick auf das Ergebnis denken können, dass sich die Krise der Mannschaft von Trainer Arie van Lent einfach nur fortgesetzt hätte. Von Sascha Köppen

Doch das wäre zu einfach. Denn waren die Heimspiele gegen Wattenscheid, Wiedenbrück und Verl wirklich schwach, so gab es schon am Freitag gegen Viktoria Köln (0:1) eine klare Steigerung, und das 0:2 gegen den Wuppertaler SV am Dienstag hätte so nie zustande kommen dürfen. Denn jetzt läuft auch noch alles gegen die Borussen.

So traf Charalambos Makridis nach sechs Minuten die Latte, drei Minuten später ins Tor, doch der Assistent hob die Fahne. "Wir haben uns das in der Halbzeit schon im Video angesehen, er startet ganz klar nicht aus dem Abseits. Und vor dem Freistoß, der dann wenig später zum 0:1 führt, hatte nicht wirklich ein Foulspiel vorgelegen", sagte van Lent, der deutlich machte, dass er der Mannschaft diesmal nicht wirklich einen Vorwurf machen könne. Dass der Ex-Borusse Dennis Dowidat Freistöße schießen kann, ist zwar bekannt, aber kaum zu verhindern. Und das 0:2 nach 54 Minuten entstand aus einem Getümmel heraus, bei dem die Borussen den Ball nicht geklärt bekamen. Herausgespielt war das seitens des WSV alles nicht. "Mein Kollege Stefan Vollmerhausen hat sich gerade fast entschuldigt und eingeräumt, dass wir das Spiel eigentlich hätten gewinnen müssen. Aber dafür können wir uns nichts kaufen", sagte van Lent. Es gab reichlich Chancen, aber dann wuchs auch noch WSV-Keeper Joshua Mroß über sich hinaus.

Zum Abschluss der Hinrunde steht Borussia damit auf dem zehnten Platz, könnte dabei noch vom nächsten Gegner Alemannia Aachen überholt werden, das noch zwei Nachholspiele zu absolvieren hat. 23 Punkte kamen bisher zusammen, das sind satte 13 Zähler weniger als in der Vorsaison. Ein Zwischenergebnis, das die Borussen sich besser erhofft, aber durchaus so für erwartbar gehalten hatten. "Wir müssen jetzt natürlich sehen, dass wir zügig punkten, um nicht unten noch in Gefahr zu geraten", betont der Coach, der auf der Leistung diesmal aber aufbauen kann.

Zum Rückrunden-Auftakt kommt am Samstag um 14 Uhr in Aachen der nächste Traditionsverein zum dritten Heimspiel innerhalb von acht Tagen. Ob Makridis dann wird mitwirken können, der am Dienstag kurz vor dem Ende verletzt aus dem Spiel musste, wird sich noch zeigen müssen. Sicher aussetzen musserneut Thomas Kraus, der nach seiner Roten Karte vom Freitag für zwei Spiele gesperrt wurde. "Ich möchte betonen, dass ich nichts zum Schiedsrichter gesagt habe. Und bei meinem Schubser, der eine Dummheit war, wäre ich selbst wohl nicht umgefallen. Ich bin kein Kind von Traurigkeit, aber vorher ist mein Mitspieler Joel Richter übel beleidigt worden. Ich wollte ihn da nur verteidigen, das sehe ich als älterer Spieler schon als meine Aufgabe", sagte Krauß am Dienstag.

Quelle: RP
 
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