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Borussias Gegner Celtic Glasgow
Vorsicht vor Sturmtalent Moussa Dembélé

Borussia Mönchengladbach: Vorsicht vor Moussa Dembélé bei Celtic Glasgow
Moussa Dembélé traf zweimal für Celtic gegen Manchester City. FOTO: ap
Mönchengladbach. Gesungen wird im Celtic Park immer, ob gegen ein Kellerkind in der heimischen Liga oder ein Topteam der Champions League. Vor drei Wochen hatten Glasgows Fans aber in der Königsklasse auch richtig etwas zu feiern, als ihre Mannschaft gegen das Starensemble von Manchester City ein 3:3 erkämpfte. Von Thomas Grulke

Dieser Punkt hat Celtic obendrein in eine gute Position vor den beiden Spielen gegen Borussia gebracht. Gewinnen die Schotten heute ihr Heimspiel (20.45 Uhr), stehen die Chancen auf ein Überwintern im Europapokal außerordentlich gut.

TAKTIK Glasgow ist nicht auf ein System festgelegt. Trainer Brendan Rodgers setzte bislang zwar zumeist auf ein 4-2-3-1, doch er orientiert sich zuweilen auch an den Stärken des Gegners. So spielte Celtic jüngst gegen City mit dessen starken Außenbahnspielern im 4-3-3-System.

BESTE SPIELER Der erfahrene Verteidiger Kolo Touré mag derzeit noch der berühmteste Celtic-Spieler sein, der Star des Teams spielt indes vorne: Der junge Franzose Moussa Dembélé erzielte in 18 Pflichtspielen bereits 13 Tore, darunter einen Doppelpack gegen City.

LETZTES AUFEINANDERTREFFEN Celtic und Borussia treffen erstmals in einem Pflichtspiel aufeinander. Vor drei Jahren war Gladbach allerdings für ein Freundschaftsspiel im Celtic Park zu Gast - und siegte 2:1.

STÄRKEN Drei Siege in den Qualifikationsrunden, dazu das beeindruckende Unentschieden gegen Manchester: Im eigenen Stadion muss das kampfstarke Team erst einmal niedergerungen werden. Celtic begegnet individuell besser besetzten Mannschaften mit großer Leidenschaft und laufintensivem Spiel.

SCHWÄCHEN Kombiniert der Gegner mit schnellem und technisch sauberem Flachpassspiel, bekommen die Schotten Probleme. Zehn Gegentore gegen die spielstarken Teams aus Barcelona und Manchester an den ersten beiden Gruppenspieltagen sprechen nicht für eine stabile Celtic-Verteidigung.

TRAINER Für Brendan Rodgers ging im Sommer ein Traum in Erfüllung, als der Nordire den Trainerposten in Glasgow übernahm, ist der 43-Jährige doch schon seit seiner Kindheit Celtic-Fan. Zuvor arbeitete Rodgers bereits beim FC Liverpool und Swansea City.

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