| 10.27 Uhr

Borussia Mönchengladbach
Zwei Verlierer des 3-4-3

Porträt: Das ist Ibrahima Traoré
Porträt: Das ist Ibrahima Traoré FOTO: Dirk Päffgen
Mönchengladbach. Diese Saison ist für die Borussia ein einziges Wellental. Was für den gesamten Verein gilt, gilt auch für einzelne Spieler – wie zum Beispiel Ibrahima Traoré und Julian Korb. Von Karsten Kellermann

André Schubert stellte um. Oscar Wendt spielte nun mittig, für ihn kam Martin Hinteregger als linker Verteidiger. Es hätte auch Julian Korb sein können. Wenn, was er auch schon getan hat, Borussias Trainer Rechtsverteidiger Fabian Johnson anstelle des Linken Wendt "reingezogen" hätte und Korb hinten rechts installiert hätte.

Auch Ibrahima Traoré wäre eine Option gewesen am Ende in Ingolstadt (0:1). Der Dribbler hätte vielleicht vorn Räume reißen können, zumal er beim 5:0 gegen Berlin getroffen hatte. Stattdessen kam Patrick Herrmann, der Geschwinde, der ebenfalls gegen Hertha ein Joker-Tor schoss.

Der Effekt der Wechsel blieb aus: Herrmann konnte nichts mehr ändern an der offensiven Null-Bilanz, und Hinteregger war zu passiv bei der Flanke vor dem 0:1. Nun: Im Rückblick ist man immer schlauer. Aber: Die Tendenz, dass Korb und Traoré hinten dran sind, ist schon länger da.

Julian Korb seit Mainz im Wartestand

Als Schubert in seiner Anfangsphase 4-4-2 spielen ließ, war es anders. Da waren Korb und Traoré Stammpersonal. Traoré hatte sehr gute Werte und traf gut – auch beim 2:1 gegen den kommenden Gegner Hannover im Hinspiel. Dann aber fiel er aus und kämpft seither um die Rückkehr ins Team.

Korb war bis zum 0:1 in Mainz erste Wahl, nun ist auch er im Wartestand. Die beiden sind Verlierer des 3-4-3, das Schubert eingeführt hat. Traoré ist ein klassischer Flügelstürmer, doch diese Planstelle gibt es so nicht im aktuellen Ansatz. Und den vorgezogenen Job hinten rechts macht Johnson statt Korb.

Es ist eine Saison der Wellentäler. Für Borussia – und für einzelne Spieler. 

(kk/jaso)
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