| 17.40 Uhr

Borussia Mönchengladbach
Bundesliga ist für Hinteregger "doch eine neue Welt"

Das ist Martin Hinteregger
Das ist Martin Hinteregger FOTO: Dirk Päffgen
Mainz. Für Martin Hinteregger war es das erste Mal: das erste Mal Startelf. Der 23-Jahre alte Österreicher bekam für sein Vollzeit-Debüt (gegen Dortmund war er in der Schlussphase eingewechselt worden) Lob von Trainer André Schubert.

"Er hat ein gutes Spiel gemacht", meinte Schubert. Hinteregger selbst sagte über …

… das Spiel: "Sicher sind wir nicht glücklich, dass wir wieder verloren haben. Aber wir haben gesehen, dass wir sehr gut gespielt haben. Wir haben aber zu viele Chancen vergeben. Und wir waren einfach in den entscheidenden Momenten einen Schritt zu spät, ob offensiv oder defensiv. Trotzdem sage ich: Es war ein gutes Spiel. Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir viel Druck gemacht. Wir müssen auf der Leistung aufbauen, dann werden die Punkte auch wieder kommen."

… das Gegentor: "Wenn man ein Gegentor bekommt, macht man immer etwas falsch. Aber wir sollten keine Schuldzuweisungen machen. Wir haben in der Szene nicht richtig aktiv verteidigt und deswegen kommt Clemens aus 20 Metern zum Schuss. Dass er den Ball dann so reinhaut – es hat halt genau gepasst. Insgesamt weiß jeder, was er falsch und richtig gemacht hat. Wir müssen jetzt aufstehen und weitermachen."

… sein Startelf-Debüt: "Wenn man 0:1 verliert, ist man sicher nicht glücklich. Ich bin froh, dass ich mein erstes Spiel über 90 Minuten bekommen habe, auch wenn es ein negatives Erlebnis war. Ich habe mich ganz gut eingefunden und die nächsten Wochen werden zeigen, wie es weitergeht."

… die kommenden Tage: "Wir können sicher vieles besser machen, aber es war euch einiges gut in Mainz. Wir müssen im entscheidenden Moment einfach noch konzentrierter sein, vor dem Tor und auch hinten. Daran müssen wir arbeiten. Klar ist, dass wir im nächsten Spiel 100 Prozent geben, um endlich wieder als Sieger vom Platz zu gehen."

… über die Bundesliga: "Mein Resümee ist, dass ich 90 Minuten mithalten kann, darüber bin ich glücklich. In der ersten Halbzeit habe ich ruhig ins Spiel reingefunden, weil es doch eine neue Welt ist. Das war ich etwas passiver. Aber in der zweiten Halbzeit hat man schon gesehen, wie meine Spielweise ungefähr ist. Die möchte ich in den nächsten Wochen vorantreiben, um mir meinen Platz in der Startelf zu sichern."

(jaso/kk)
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