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Borussia
Darum war das Derby wichtig

1. FC Köln - Gladbach: Reaktionen
1. FC Köln - Gladbach: Reaktionen FOTO: ddp
Der große Befreiungsschlag blieb aus im Derby. Das lag an Maniche, dem Kölner, der mit seinem Schuss in der 79. Minute Borussias Sieg verhinderte. Doch durfte sich Gladbach als der moralische Sieger fühlen. Denn das Team von Michael Frontzeck zeigte mehr Willen zum Sieg als der Gegner. Von Karsten Kellermann

Das war das Zeichen, das Trainer Michael Frontzeck erhofft hat. Zwar hatte er das 0:4 gegen Wolfsburg deutlich positiver bewertet, als das 0:3 in Dortmund, doch die höchste Heimniederlage seit dem 2:8 gegen Bayer Leverkusen in der Abstiegs-Saison 1998/99 hätte in Verbindung mit einer weiteren Niederlage in Köln möglicherweise verheerende Wirkung gehabt.

So aber haben die Borussen gezeigt, dass sie als Team nach wie vor funktionieren – aber auch, dass dies grundlegend wichtig ist für den Erfolg der Borussia Marke Frontzeck. 31 Punkte hat Gladbach nun beisammen, exakt so viele wie in der vergangenen Saison ganz am Ende.

Das ist insofern beruhigend, dass diese Punktzahl vor einem Jahr reichte, um in der Liga zu bleiben. Nun sollte noch das eine oder andere Pünktchen dazu kommen, dann müsste überhaupt nicht mehr, auch nicht vorsorglich, gezittert werden. Der Punkt in Köln ist von daher wichtig, dass er eine gewisse Ruhe gibt, indes keinen Anlass zur Selbstzufriedenheit.

Borussia spielt in der Schlussphase der Saison vor allem gegen die Schwergewichte der Liga. Gegen diese tut sie sich leichter als gegen destruktive Abstiegskämpfer. Frontzecks auf Konter angelegte Taktik funktioniert dann besser. Die Basis dafür, die defensive Kompaktheit, war in Köln wieder da. Das ist die wichtigste Erkenntnis dieses Derbys.

Quelle: RP
 
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