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Borussia Mönchengladbach
Eberl: "Wir wollen Xhaka behalten"
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Unterföhring. Borussia Mönchengladbach hat am 28. Spieltag die SpVgg Greuther Fürth 1:0 besiegt. Beim Erfolg kam  Mittelfeldspieler Granit Xhaka erneut nur von der Bank, für Sportdirektor Max Eberl gibt es dennoch keinen Grund, an einen Transfer des Schweizers zu denken.

"Es gibt keinen veränderten Stand: Wir wollen Granit Xhaka behalten. Wir haben sehr viel Geld ausgegeben für einen Spieler mit sehr großem Potenzial, mit dem Wissen, dass es ein bisschen länger dauern kann. Wir hätten uns alle gewünscht, dass es sofort funktioniert. Das ist momentan nicht der Fall. Er spielt relativ wenig. Trotzdem werden wir die Hoffnung in ihn nicht aufgeben", sagte Eberl am Samstag bei "Sky".

"Wir denken nicht ans Verkaufen, sondern denken daran: Wie kriegen wir den Jungen dahin, dass er die Leistungen, die er in Basel in der Champions League und in der Nationalmannschaft schon gezeigt hat, in den Borussia Park bringt", führte Eberl weiter aus.

Der Sportdirektor äußerte sich auch zur Kritik von Vizepräsident Rainer Bonhof an der Spielweise des Teams unter der Woche: "Die Kritik von Rainer Bonhof war legitim. Er ist Vizepräsident bei uns und hat auf Dinge hingewiesen, die sowohl Lucien Favre als auch ich an dem Spiel gesehen haben: dass uns einiges nicht gefallen hat, dass wir gegen Freiburg mehr leisten können und müssen, um das Spiel zu gewinnen."

Nicht überwerten wollte Eberl die Antwort von Trainer Lucien Favre auf Bonhofs Aussagen. Der Schweizer hatte gesagt: "Es interessiert mich nicht, was er sagt." "Die Aussage von Lucien am Donnerstag – er hat sich kurz danach selber erschrocken, was er da gesagt hat. Er hat gestern mit Rainer Bonhof gesprochen. Ich finde es generell nicht schlimm, dass ein bisschen Aufregung reinkommt, denn es ist alles sehr beschaulich und ruhig. Ein bisschen Anstacheln und Aufmerksamkeit für alle Beteiligten ist gar nicht so schlecht."

Quelle: ots/can
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