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Borussia Mönchengladbach
Gegner-Check: Köstners Wölfe wieder hungrig
Bundesliga 12/13: Köstner gibt Debüt auf Wolfsburger Bank
Bundesliga 12/13: Köstner gibt Debüt auf Wolfsburger Bank FOTO: dpa, Jonas Güttler
Mönchengladbach. Die Bilanz der jüngsten fünf Spiele ist durchaus beeindruckend. Zehn Punkte holte der VfL Wolfsburg, seitdem Felix Magath bei den Wölfen beurlaubt wurde und Lorenz-Günther Köstner übernahm. Diesen Lauf möchte der VW-Klub heute Abend im Borussia-Park fortsetzen. Von Thomas Grulke

TAKTIK Der VfL hat in den vergangenen Wochen zu einer stabilen Formation gefunden. Die Niedersachsen agieren im 4-2-3-1-System und versuchen, über die Außenbahnen oder Spielmacher Diego ihren Stoßstürmer Bas Dost in Schussposition zu bringen.

BESTE SPIELER Er kam als neue Sturmhoffnung und scheint inzwischen in der Liga angekommen zu sein: Der Niederländer Dost hat nun schon sechs Tore erzielt. Hinter ihm lebt Diego wieder auf, bestimmt das VfL-Spiel. Und im Tor zeigt Diego Benaglio wieder seine Klasse.

LETZTES AUFEINANDERTREFFEN Am 4. Februar dieses Jahres kam Gladbach in Wolfsburg nicht über ein 0:0 hinaus. Besser lief es im letzten Heimspiel, das Borussia am 19. August 2011 4:1 gewann.

STÄRKEN Die Wölfe wirken regelrecht befreit, seitdem Felix Magath bei den Niedersachsen gehen musste. Stoßstürmer Dost wird über die stark besetzten Außenbahnen mit Vorlagen gefüttert. Nach schwachem Start ist Wolfsburg deutlich torgefährlicher geworden.

SCHWÄCHEN Trotz des unübersehbaren Aufwärtstrends ist die Leistungsstärke der Mannschaft noch schwer einzuschätzen. Die vielen Individualisten scheinen gerade erst zum Team zusammenzuwachsen. Auch auswärts ist die Formkurve trotz dreier Siege schwankend, die Wölfe blieben in sieben Partien schon viermal ohne Tor.

TRAINER Lorenz-Günther Köstner ist in Mönchengladbach kein Unbekannter. Zwischen 1973 und 1975 bestritt er für die Borussia 29 Bundesligaspiele, schoss drei Tore, wurde Deutscher Meister und Uefa-Cup-Sieger. Aktuell stehen die Chancen nicht schlecht, dass der 60-Jährige den VfL Wolfsburg langfristig betreuen darf.

Quelle: RP/can