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Borussia Mönchengladbach
Gladbach plant – und zieht Kaufoption für Ring nicht
Das ist Alexander Ring
Das ist Alexander Ring FOTO: dpa, Federico Gambarini
Mönchengladbach. Borussia plant kräftig für die neue Saison. Igor de Camargo wurde an 1899 Hoffenheim ausgeliehen, Mike Hankes Vertrag wird nicht verlängert und auch Alexander Ring wird wohl im Sommer weg sein. Von Karsten Kellermann

Die Gladbacher werden die Kaufoption (eine Million Euro) für den 21-Jährigen, der von HJK Helsinki kam, nicht ziehen. Ganz geschlossen ist die Akte Ring jedoch nicht, Nachverhandlungen sind möglich. Doch die Tendenz deutet auf eine Trennung hin.

Klar ist, dass die Borussen im Sommer in die Offensivabteilung investieren wollen. "Wir wollen einen Schnitt machen und im Sommer Transfers tätigen", sagte Sportdirektor Max Eberl. Mike Hankes Qualitäten passen nicht mehr ins künftige Offensiv-Konzept, weswegen die Borussen das Vertragsangebot, dass dem Stürmer seit September vorlag, zurückgezogen haben. Lucien Favre, der Trainer, will Spieler, die in die Tiefe gehen, die schnell sind, Durchschlagskraft vor dem Tor haben und variabel in der Offensive einsetzbar sind. Nach solchen Männern wird nun gesucht, seien es Stürmer oder ein offensive Mittelfeldspieler mit Torinstinkt.

Alexander Ring, der im Januar 2012 kam, war als "Sechser" gekommen, spielte dann aber meist auf der Außenbahn. Der Finne schoss beim 1:3 im ersten Champions-League-Playoff gegen Dynamo Kiew Borussias erstes Europapokal-Tor seit 16 Jahren. Das war aber auch schon seine auffälligste Aktion bis jetzt. Ring sorgte nach Einwechslungen zuweilen für Gefahr, konnte aber nicht voll überzeugen. Zuletzt spielte er kaum eine Rolle. Zudem ist er oft angeschlagen.

Im März müssen die Gladbacher auch entscheiden, ob Tolga Cigerci bleibt. Denn dann endet die Kaufoption für den Mittelfeldspieler. Der 20-Jährige ist vom VfL Wolfsburg ausgeliehen. Die Kaufsumme soll drei Millionen Euro betragen.

Quelle: can