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Borussia Mönchengladbach
Gladbach will die Trendwende bestätigen

Porträt: Das ist Ibrahima Traoré
Porträt: Das ist Ibrahima Traoré FOTO: Dirk Päffgen
Mönchengladbach. Es geht kumpelhaft zu auf dem Trainingsplatz von Borussia Mönchengladbach. Der neue Trainer André Schubert ist für seine Anvertrauen schlicht "André". Dennoch gibt es für die Profis "klare Regeln und Vorgaben, die sie befolgen müssen." Von Karsten Kellermann

Dass das funktioniert, zeigte sich gegen Augsburg, als die Gladbacher beim 4:2-Sieg die Weisungen des Vorgesetzten zeitweise vortrefflich umsetzen. Weswegen die Fußballer tags darauf "mit einem breiten Grinsen" (Schubert) zum Auslaufen erschienen sind. So soll es bestenfalls auch am Sonntag sein, wenn sich die Borussen die heutige Partie beim VfB Stuttgart aus den Knochen trainieren. "Ich hoffe, dass wir mit dem Spaß zu Werke gehen wie gegen Augsburg", sagte Schubert.

Er ist über Nacht auf der großen Fußballbühne angekommen und hat bei seinem Debüt ein Ausrufezeichen gesetzt. Nun steht die zweite Probe aufs Exempel an – und die Art und Weise, wie das Team Augsburg "bespielt hat" (Schubert), setzt schon einen gewissen Maßstab. Nun muss sich Schuberts Ansatz in der Fremde beweisen. Kontrolliert, aber offensiv wird Schubert sein Team ausrichten. Vor allem soll es aktiv sein: den Ball haben oder erobern.

Schubert feiert erfolgreiches Debüt auf Borussias Bank FOTO: dpa, fg fdt

Manager Max Eberl lobte gestern die Arbeit des Übergangstrainers und erklärte, dass er bei der Suche nach dem, dessen Platzhalter Schubert ist, in der Startphase steckt: "Wir haben noch keine Gespräche geführt und auch mit keinem Trainer gesprochen. Wir versuchen, die Sachen gut vorzubereiten und dann eine gute Entscheidung zu fällen." Gerüchte, er habe sich mit Thomas Schaaf getroffen oder sich einen Korb bei EA Guingamp eingehandelt bei der Anfrage nach dem dortigen Trainer Jocelyn Gourvennec, bestätigte Eberl somit nicht.

Quelle: RP
 
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