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Borussia Mönchengladbach
Welche Fouls waren noch brutaler als das von Geis?

Übersicht: Die Horror-Verletzungen der Fußball-Profis
Übersicht: Die Horror-Verletzungen der Fußball-Profis FOTO: dpa, puc hak
Düsseldorf. Das rüde Foul von Johannes Geis an André Hahn sorgt deutschlandweit für Diskussionen. Der Deutsche Fußball-Bund sperrte den Profi von Schalke 04 für fünf Pflichtspiele, wegen der Schwere der Attacke sogar wettbewerbsübergreifend.

Hahn erlitt bei der Attacke einen Bruch des Schienbeinköpfchens und einen Meniskusriss. Für ihn ist die Hinrunde beendet. Doch der Gladbacher sagt selbst: "Ich hatte noch Glück im Unglück." Und liegt damit sicher nicht ganz falsch. So fiel der polnische Profi Marcin Wasilewski nach einem Horror-Foul von Axel Witsel in der belgischen Liga mit einem doppelten offenen Schien- und Wadenbeinbruch fast eineinhalb Jahre aus. Witsel erhielt eine Acht-Spiele-Sperre – und Morddrohungen.

Auch der Kroate Eduardo brach sich, damals in Diensten des FC Arsenal, 2008 das Schien- und Wadenbein nach einem Foul von Martin Taylor (Stoke City). Er gab knapp ein Jahr später sein Comeback. Das alles ist jedoch nichts gegen das Schicksal einer Eule in Kolumbien. Das Maskottchen von Atletico Junior de Barranquilla wurde zunächst von einem Ball getroffen und dann von einem gegnerischen Spieler vom Platz getreten. Das Tier starb wenige Tage danach in einer Tierklinik.

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(areh)
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