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Borussia Mönchengladbach
Klopp und der BVB kämpfen um versöhnlichen Saisonabschluss

Porträt: Jürgen Klopp: Kult-Trainer und Meister-Macher
Porträt: Jürgen Klopp: Kult-Trainer und Meister-Macher FOTO: dpa, gh
Mönchengladbach. Unter der Woche gab es für Borussia Dortmund mit dem Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals mal wieder etwas zu feiern. In der Bundesliga herrschte beim Tabellenzehnten nach einem Zwischenspurt im Februar zuletzt wieder Tristesse. Will Dortmund über die Meisterschaft noch das internationale Geschäft erreichen, sollte es heute im Borussia-Park gegen Gladbach punkten.

TAKTIK Bis auf wenige Ausnahmen vertraut Trainer Jürgen Klopp dem über Jahre bewährten 4-2-3-1-System. Die Basis des Dortmunder Spiels ist schlichtweg Vollgas-Fußball: das ständige Pressen des Gegners sowie schnelles Umschaltspiel, sowohl in der Offensive als auch in der Defensive.

BESTE SPIELER Viele langjährige Leistungsträger wie Torwart Roman Weidenfeller oder Verteidiger Mats Hummels sind weit von der Topform entfernt. Dafür ist Mittelfeldmotor Ilkay Gündogan nach langer Verletzungspause zurück. Im Angriff treffen nur Pierre-Emerick Aubameyang und Ex-Fohlen Marco Reus beständig.

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LETZTES AUFEINANDERTREFFEN Jürgen Klopp wusste nicht, wie ihm und seinem Team geschah. Über weite Strecken hatte der BVB die Partie am 5. Oktober 2013 im Borussia-Park dominiert, doch am Ende gewann Gladbach durch Kruse und Raffael 2:0. Seither gab es in Dortmund einen Sieg, eine Niederlage.

Borussia vor der nächsten Aufgabe

STÄRKEN An individueller Klasse mangelt es dem Dortmunder Kader auch in der laufenden Saison nicht. Gerade die pfeilschnellen Reus und Aubameyang sind brandgefährlich und prädestiniert für Klopps überfallartiges Angriffsspiel.

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SCHWÄCHEN Steht der Gegner kompakt, tut sich der BVB derzeit sehr schwer, kreativ und durchschlagskräftig zu sein. Die Defensive leistet sich immer wieder schlimme Aussetzer, die den Gegner zu Toren einladen. Mit Hummels, Reus oder Bender waren Führungsspieler unter der Woche angeschlagen.

TRAINER Noch nie in seiner nun fast siebenjährigen Amtszeit wurde so sehr über Jürgen Klopp (47) diskutiert wie in der laufenden Saison. Der zweifache Meistertrainer gibt sich aber kämpferisch, die verkorkste Spielzeit noch zu einem versöhnlichen Ende bringen zu können.

THOMAS GRULKE

Quelle: RP
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