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Borussia Mönchengladbach
Stranzl: Die Tendenz geht zum Karriereende

Stranzl gibt Comeback und stimmt die "Humba" an
Stranzl gibt Comeback und stimmt die "Humba" an FOTO: Dirk Päffgen
Mönchengladbach. Martin Stranzl beschäftigt sich intensiv mit dem Karriereende. Und im Sommer könnte endgültig Schluss mit Profifußball sein, deutete der 35-Jährige an. "Die Tendenz geht in die Richtung, dass ich die Momente noch mitnehme und im Sommer Schluss mache", sagte der Österreicher am späten Mittwochabend im "Sportschau Club" in der ARD.

Am vergangenen Spieltag hatte der Abwehrmann beim 5:1 gegen Werder Bremen sein umjubeltes Comeback gefeiert. Lautstarker Szenenapplaus bei seiner Einwechslung, sechs Minuten plus Nachspielzeit auf dem Platz und am Ende der Gang auf den Zaun zu den Fans. Stranzl taten die verbalen Liebkosungen sichtlich gut.

Schließlich hatte er bereits im vergangenen Jahr an ein Karriereende gedacht, nach seinem Augenhöhlenbruch, der zuletzt x-ten Verletzung, die ihn zum Zuschauen verdammte. Und zur mühseligen Arbeit am Comeback.

"Als die Verletzung passiert ist, habe ich direkt gesagt: Schneid die Schuhe runter, schmeiß die weg, die brauch ich nicht mehr. Aber danach war der Support vom Verein so stark und auch von der Familie und den Fans. Und ich hatte ein super Gespräch mit Max (Eberl, Anm.d.Red.)", sagte Stranzl.

Das ist Martin Stranzl FOTO: Dieter Wiechmann

Mit dem Gladbacher Sportdirektor will er sich im März noch einmal zusammensetzen. "Es sind ja noch ein paar Wochen hin, ich muss auf meinen Körper hören", so Stranzl, der für die Borussia nicht nur sportlich wertvoll ist.

"Martin Stranzl ist eine großartige Persönlichkeit, die in Mönchengladbach in fünf Jahren Großartiges geleistet hat als Spieler aber auch als Mensch", sagte Eberl: "Er war einer der wichtigsten Transfers, die wir in Gladbach getätigt haben. Martin soll und wird hoffentlich auch sehr, sehr lange bei uns bleiben."

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