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Borussia Mönchengladbach
Max Kruse hofft auf das Freiburg-Spiel

Fotos: Max Kruse zurück im Training
Fotos: Max Kruse zurück im Training FOTO: Dieter Wiechmann
Mönchengladbach. Max Kruse ist wieder da. 19 Tage nach seiner Harnleiter-Operation stieg Borussias Stürmer wieder ins Mannschaftstraining ein. "Ich bin noch nicht bei 100 Prozent, aber es geht mir gut", sagte Kruse nach der Übungseinheit. Von Karsten Kellermann

"Ich habe die gesamte Vorbereitung mitgemacht und bin nach der OP ja schon gelaufen, so viel habe ich nicht verloren", sieht sich Kruse auf einem guten Weg. Gern würde er schon am Donnerstag dabei sein, wenn das zweite Europa-League-Play-Off gegen FK Sarajevo ist (20.45 Uhr im Live-Ticker). "Wir müssen aber sehen, wie es sich in den nächsten Tagen entwickelt. Ich werde nochmal mit Trainer Lucien Favre sprechen. Ich würde sicherlich gern dazu beitragen, in die Gruppenphase der Europa League einzuziehen", sagte Kruse. "Ich würde mich freuen, gegen Sarajevo zumindest auf der Bank zu sitzen."

Kruses definitives Ziel ist, am Sonntag in Freiburg (17.30 Uhr im Live-Ticker) wieder zum Aufgebot zu gehören. Vom Sport-Club aus dem Breisgau kam Kruse vor einem Jahr nach Gladbach. In Freiburg hatte sich Kruse zum Nationalspieler entwickelt und mit seinen Toren zur Europapokal-Qualifikation des Klubs beigetragen. Bei Borussia war er in der vergangenen Saison mit zwölf Treffern und zwölf Vorlagen der Mann mit den meisten Scorerpunkten, in der gesamten Liga waren nur drei Spieler besser. Er bildete mit Raffael (15 Tore, sieben Assists) ein hocheffektives Angriffsduo.

Pressestimmen: "Kramer trifft, Hrgota versagt" FOTO: qvist /Shutterstock.com

Derzeit hat Branimir Hrgota Kruses Platz an Raffaels Seite eingenommen. Beim Pokalspiel in Homburg und in Sarajevo traf er jeweils doppelt, beim 1:1 gegen den VfB Stuttgart blieb er indes ohne Treffer. Kruse weiß um den Konkurrenzkampf und er wird sich ihm stellen. "Ich bin natürlich heiß darauf, endlich wieder zu spielen", versicherte der Nationalspieler, der die ersten drei Pflichtspiele verpasst hat.

Die Beschwerden im Harnleiter kamen am 6. August ganz plötzlich. "Zwischen zwei Trainingseinheiten habe ich geschlafen, dann waren plötzlich die Schmerzen da", berichtete Kruse. Er wurde noch am Nachmittag desselben Tages operiert. "Ich wollte schnell wieder bereit sein, darum wurde die Schiene, die sonst länger drin bleibt, nach zwei Tagen entfernt. Darum hat es nicht so geklappt, wie es klappen sollte", sagte Kruse. Nun ist er aber vollends genesen und tatendurstig.

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