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Fanbus-Attacke
Kölner Ultra-Prozess: Busfahrer fürchtete um sein Leben

Drei Kölner Fans nach Fanbus-Attacke vor Gericht
Drei Kölner Fans nach Fanbus-Attacke vor Gericht FOTO: dpa, obe fdt
Köln. Im Prozess gegen drei mutmaßliche Kölner Fußball-Hooligans hat der Fahrer eines Fanbusses schwere Vorwürfe erhoben.

Der 54-Jährige sagte am Donnerstag als Zeuge vor dem Landgericht Köln aus, sein Bus mit circa 40 Fans von Borussia Mönchengladbach sei im März 2012 von Kölner Ultras von der Autobahn abgedrängt worden. "Hab' ich Angst gehabt um mein Leben? Klar.", sagte er. "Grad' so eine Situation, wo man so einen Stein vor Augen sieht, das ist schon krass."

Die Ultras hatten den Bus auf dem Autobahnparkplatz, auf den sie ihn abgedrängt hatten, schwer beschädigt. Der Busfahrer sagte, er habe wegen des Vorfalls psychologische Hilfe in Anspruch genommen. Die drei Angeklagten haben gestanden, an dem Vorfall beteiligt gewesen zu sein.

(lnw)
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