| 16.50 Uhr

Borussia Mönchengladbach
Schubert: "Kader ist groß genug, um das aufzufangen"

Das ist André Schubert
Das ist André Schubert FOTO: dpa, fg fdt
Mönchengladbach. André Schubert lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Auch nicht vom anhaltenden Verletzungspech, das Borussia Mönchengladbach derzeit verfolgt. Von Kk

Jüngstes Opfer ist Tony Jantschke, der sich beim Pokalspiel auf Schalke (2:0) eine schwere Kapsel-Bänderdehnung im rechten Schultereckgelenk zugezogen hat und daher beim Bundesligaspiel am Samstag in Berlin fehlten wird. "Tony hat sehr große Schmerzen", berichtete Schubert aus dem Lazarett. Doch könne er nichts daran ändern, dass einige Spieler ausfallen.

"Unser Kader ist groß genug, um das aufzufangen", versicherte Schubert. Er kann bei Hertha BSC immerhin wieder auf Alvaro Dominguez zurückgreifen, der schon in Gelsenkirchen am Ende zum Einsatz kam. Dominguez, der beim Ligaspiel am Sonntag gegen Schalke fehlte, wird wohl für Jantschke in die Innenverteidigung rücken.

Auch Raffael dürfte am Samstag wieder dabei sein. Der Brasilianer hatte im Pokalspiel krankheitsbedingt gefehlt, soll aber am Freitag im Abschlusstraining dabei sein. Ist er fit, dürfte er wieder mit Lars Stindl das Angriffsduo bilden. Reicht es noch nicht, hat Thorgan Hazard, der nach dem Seitenwechsel Josip Drmic als zweite Spitze neben Stindl ablöste, gute Chancen, den Job zu bekommen.

"Thorgan hat das da vorn sehr gut gemacht, er hat gut gepresst und gute Läufe gemacht", lobte Schubert den Belgier, der per Elfmeter das 2:0 erzielte. Grundsätzlich aber haben Stindl und Raffael "die Nase vorn", wie Schubert klarstellte. "Sie haben ja auch die meiste Erfahrung", so der Trainer. Hazard habe sich aber in Gelsenkirchen gezeigt. Und Josip Drmic, der vor der Pause vorn spielte, müsse noch etwas das Gefühl für das Gladbacher Spiel entwickeln. "Er tut aber alles dafür, er ist in Schalke in der ersten Halbzeit mehr als sechs Kilometer gelaufen", sagte Schubert.

Stindl nutzt Matip-Patzer eiskalt aus FOTO: dpa, gki jhe

In Berlin erwartet Schubert eine aggressive Hertha, die "Qualitäten bei Standards hat und taktisch sehr diszipliniert ist". Aber: "Wir haben es auswärts auch gut hinbekommen", sagte Schubert. Seit er Trainer ist, kassierte Borussia wettbewerbsübergreifend in fremden Stadien noch keine Niederlage. In der Bundesliga gab es zwei Auswärtssiege, im Pokal nun den auf Schalke und zudem das 0:0 bei Juventus Turin in der Champions League.

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