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Borussia Mönchengladbach
Ter Stegen: "Es ist ja keine Eile"

Foto-Porträt: Das ist Marc-Andre ter Stegen
Foto-Porträt: Das ist Marc-Andre ter Stegen FOTO: afp, JL/ql
Mönchengladbach. Marc-Andre ter Stegen macht noch keine langfristigen Pläne für seine Zukunft. "Wir wollen Gespräche führen. Aber wir haben noch ganz viel Zeit, ich habe noch zwei Jahre Vertrag, es ist ja keine Eile", sagte der Torwart von Borussia Mönchengladbach am Dienstag. Von Karsten Kellermann und Kristina Rost

"Jetzt freue ich mich erst mal darüber, dass wir gegen Hannover gewonnen haben und würde mich freuen, wenn wir am Wochenende wieder gewinnen würden", sagte der 21-Jährige. "Über alles, was danach kommt, denke ich noch nicht nach. Bis 2015 habe ich noch ein bisschen Zeit."

Sportdirektor Max Eberl hatte am Sonntag im Fußball-Talk "Doppelpass" angedeutet, dass es in den nächsten Tagen Gespräche mit ter Stegen und dessen Berater Gerd vom Bruch über eine vorzeitige Vertragsverlängerung geben werde. "Was in den nächsten Wochen und Monaten oder im nächsten Jahr passieren wird, kann man jetzt noch nicht sagen. Wir machen uns keinen Druck. Es hat Priorität, was ich auf dem Platz mache und da möchte ich in den nächsten Wochen wieder überzeugen", sagte ter Stegen.

"Wollen unser Spiel durchziehen"

Beim 3:0 gegen Hannover am Samstag hatte der 21-Jährige mit einigen guten Paraden die "Null" festgehalten. "Für mich ist es immer gut, wenn ich zu Null spiele, es ist auch für die Mannschaft eine Bestätigung", sagte ter Stegen. Nach Möglichkeit will er das auch am Samstag (15.30 Uhr/Live-Ticker) im rheinischen Derby bei Bayer Leverkusen tun.

"Wir wollen unser Spiel durchziehen. Das wird nicht immer so einfach sein, wie es am Wochenende jetzt war. Das versuchen wir auch in Leverkusen zu tun – wir wollen, wie jetzt gegen Hannover, einfach besser sein als der Gegner. Das wird ein harter Brocken. Wir müssen auf alles vorbereitet sein und auf alles reagieren können", sagte ter Stegen.

Beim Morgentraining am Dienstag fehlte Kapitän Filip Daems. Der Belgier hat noch immer Probleme mit der Achillessehne. Juan Arango knickte während der knapp zweistündigen Einheit um und verließ den Platz. Auch Raffael und Christoph Kramer gingen vorzeitig in die Kabine.
 

 
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