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Borussia Mönchengladbach
Jantschke: "Die Art und Weise hat mich sehr enttäuscht"

Einzelkritik: Gegen Borussia Dortmund hagelt es Fünfen
Einzelkritik: Gegen Borussia Dortmund hagelt es Fünfen FOTO: Dirk Päffgen
Dortmund. Tony Jantschke stellte sich nach dem bitteren 0:4 in Dortmund den Fragen der Journalisten. Der Abwehrspieler wirkte enttäuscht, analysierte die Fehler und schaute bereits wieder nach vorne.

Herr Jantschke, es ist lange her, dass Borussia so unter die Räder gekommen ist wie nun beim BVB.

TONY JANTSCHKE Ja, das ist richtig. Das war eine sehr, sehr bescheidene Leistung. Was mich dabei am meisten enttäuscht, ist, dass wir uns in der Mannschaft nicht gegenseitig geholfen haben, um in den Eins-gegen-Eins-Situationen zu bestehen. Es hat also das gefehlt, was uns eigentlich immer stark macht: Dass wir zusammen verteidigen, dass wir viel verschieben.

Der BVB fand für Borussias Verhältnisse ungewöhnlich viele Lücken vor, in die er hineinspielen und hineinstoßen konnte.

JANTSCHKE Das meine ich ja. Mit ein, zwei Kontakten waren sie auf einmal bei uns im Strafraum, und das, wo die Gegner sich normalerweise schwer tun, gegen uns überhaupt Lücken zu finden. Das müssen wir uns dringend nochmal angucken. Du kannst in Dortmund verlieren, keine Frage, aber die Art und Weise hat mich schon sehr enttäuscht. Nun müssen wir es gegen Mainz viel besser machen.

Fängt die Saison nächsten Sonntag quasi nochmal bei Null an?

JANTSCHKE Das ist doch immer so, ob du das Spiel davor 3:0 gewonnen oder 0:4 verloren hast. Fakt ist: Wir waren nicht gut in Dortmund, es war eine bittere Lektion für uns alle, und daraus müssen wir die richtigen Schlüsse ziehen.

Zum Beispiel die, das es viel zu viele Ballverluste gab?

JANTSCHKE Ballverluste passieren, das war nicht das große Problem. Aber normalerweise haben wir zwischen den Mannschaftsteilen nicht so große Lücken.

Dadurch hat es Dortmund letztlich ziemlich einfach gehabt. Was ist gegen Mainz nun besonders gefragt?

JANTSCHKE Wir sind ja jetzt nicht auf einmal eine schlechte Mannschaft geworden. Und das 0:4 ist erledigt, wir können es nicht mehr ändern, es war mehr als verdient. Jetzt müssen wir im Training hart arbeiten und uns gegen Mainz anders präsentieren.

Ein bitterer Tag war es auch für die Youngster Andreas Christensen und Marvin Schulz.

JANTSCHKE Es ist natürlich bitter für die beiden, keine Frage. Aber auch das gehört zum Fußball dazu, und solche Erfahrungen haben wir alle gemacht.

Stefan Klüttermann fasste das Gespräch zusammen.

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