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Borussia Mönchengladbach
U23 soll Sprockhövel knacken

Das ist Arie van Lent
Das ist Arie van Lent FOTO: Dieter Wiechmann
Fussball. Groß war die Erleichterung in Reihen der U23 Borussias nach dem ersten Sieg des Jahres am Samstag gegen Ahlen. "Man kann nicht sagen, dass vorher bei uns die Stimmung schlecht war. Aber natürlich geht den Jungs so etwas an die Nieren, das merkt man schon", sagt Trainer Arie van Lent, der heute (14 Uhr) mit seiner Mannschaft in der Regionalliga beim Vorletzten TSG Sprockhövel zu Gast ist. Von Sascha Köppen

Die Favoritenrolle, das ist für die Borussen nicht neu, ist in einem solchen Spiel klar verteilt. "Aber dennoch glaube ich nicht, dass sie sich schon aufgegeben haben, wenn man sie spielen sieht", fügt der Borussen-Coach an. Immerhin gab es vor drei Wochen ein 2:0 gegen Siegen, mit dem der Aufsteiger die Rote Laterne abgegeben hat. "Sie stehen natürlich sehr tief, aber auf die Konter müssen wir schon ein wenig aufpassen. Unsere Aufgabe wird natürlich sein, das zu knacken", erklärt der Coach, der gegen Ahlen aber sehen konnte, dass seine Mannschaft das gegen einen ähnlichen Gegner ordentlich gemacht hat und hinten nichts anbrennen ließ. Auch bei der Passquote zeigten sich die Borussen deutlich verbessert.

Gegen Ahlen wirkte Ibrahima Traoré im Mittelfeld mit, was eigentlich zu einem ganz günstigen Zeitpunkt der Fall war, saß doch Thomas Kraus auf genau dieser Position im rechten Mittelfeld am Samstag seine Gelbsperre ab. Er kann in Sprockhövel, wo sehr wahrscheinlich auf Kunstrasen gespielt werden wird, also wieder mitwirken, was für fünf Spieler nicht zutrifft. Weiterhin verletzt sind Moritz Nicolas, Giuseppe Pisano, Gino van den Berg und Dennis Eckert. Dazu kommt Innenverteidiger Steffen Nkansah, der gegen Ahlen die Ampelkarte sah. "Er hat sich da schon geärgert, weil der Schiedsrichter vorher in vergleichbaren Situationen einige Male die Karte hat stecken lassen. Aber wenn man das Ganze noch mal sieht, ist es schon an der Grenze des Vertretbaren", sagt van Lent zu der Szene, die ihn in Sprockhövel zum Umbau seiner Abwehr zwingt.

Ein größeres Problem sollte das aber nicht darstellen, trafen die Gastgeber doch in der laufenden Saison in 27 Spielen bisher nur 24 Mal, und damit nicht halb so oft wie die Borussen.

Quelle: RP
 
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