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Borussia Mönchengladbach
Vorne verbessert, aber hinten neuerdings mit Mängeln

Porträt: Peter Stöger: Wiener, Kölner, Karnevals-Fan
Porträt: Peter Stöger: Wiener, Kölner, Karnevals-Fan FOTO: dpa, ve tmk
Mönchengladbach. Fast sieben Jahre ist es mittlerweile her, dass der 1. FC Köln ein Derby gegen Borussia Mönchengladbach gewann. Nach neun erfolglosen Versuchen soll es am Samstag (15.30 Uhr, Live-Ticker) im eigenen Stadion endlich wieder klappen - angesichts der beachtlichen Formschwäche der Gladbacher und des eigenen guten Saisonstarts. Zudem soll schnellstens der jüngste Eindruck vom 2:6 bei Eintracht Frankfurt korrigiert werden. Von Thomas Grulke

TAKTIK Köln ist in der noch jungen Saison bereits in verschiedenen Systemen aufgelaufen. Möglich ist heute sowohl ein 4-4-2 mit einer Doppelsechs als auch ein 4-1-4-1. Anders als in Frankfurt soll heute wieder die mannschaftliche Geschlossenheit im Defensivverhalten ein Trumpf des FC-Teams sein.

BESTE SPIELER Mit drei Toren in der Liga sowie einem Dreierpack in der ersten Runde des DFB-Pokals hat Sturm-Zugang Anthony Modeste einen blendenden Start in Köln hingelegt. Während der Franzose das Angriffsspiel des FC deutlich belebt hat, ist Torwart Timo Horn im Kölner Tor ein sicherer Rückhalt.

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LETZTES AUFEINANDERTREFFEN Während das bislang letzte Derby in Köln vor einem Jahr äußerst ereignisarm 0:0 endete, gab es im Rückspiel zumindest einen Höhepunkt: Granit Xhaka köpfte Gladbach in letzter Minute zum 1:0-Sieg.

STÄRKEN Schon nach wenigen Spieltagen ist erkennbar, dass der 1. FC in der Offensive durch Zugänge wie Modeste oder Leonardo Bittencourt klar an Durchschlagskraft und Torgefahr gewonnen hat. Zudem hat Köln im heimischen Stadion seit zwölf Spielen nicht mehr verloren (vier Siege, acht Unentschieden).

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SCHWÄCHEN Mängel in der Rückwärtsbewegung und große Lücken im defensiven Zentrum, wie sie der FC beim 2:6 in Frankfurt offenbarte, gab es zuvor unter Trainer Peter Stöger überhaupt noch nicht zu sehen.

TRAINER Wie Lucien Favre in Gladbach hat auch der Österreicher Peter Stöger (49) dem 1. FC Köln nach Jahren der Irrungen und Wirrungen eine klare und stabile Spielstruktur verpasst.

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Quelle: RP
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