| 07.28 Uhr
Borussia Mönchengladbach
Zum Fototermin war auch Arango da
Fussball. Der Venezolaner kam gestern als letzter Borusse aus dem Urlaub zurück. Patrick Herrmann ist froh über die Zukäufe. Von Karsten Kellermann

Juan Arango ist ein Meister darin, die Dinge auf den Punkt zu bringen. Meist indes mit dem Ball. Seine Kunstschüsse sind zuweilen verblüffend exakt platziert. Gestern gelang dem Venezolaner indes eine Punktlandung der anderen Art – mit ein wenig Verzögerung.

Die Kollegen Borussen waren nach dem morgendlichen Training bei hochsommerlichen Temperaturen längst frisch geduscht und fein gemacht für das Mannschaftsfoto, als Arangos Flieger aus Venezuela gerade erst in Düsseldorf landete. Eine halbe Stunde später indes hatte das Warten auf Arango ein Ende: An der Seite von Martin Stranzl schlurfte der "Chiller" auf den Rasen des Borussia-Parks zum Fototermin.

Gewohnt emotionslos war die Mimik des südamerikanischen Künstlers, erst als beim Fotoshooting die Bälle des Hauptsponsors ins Spiel kamen, huschte ein kleines Lächeln über sein Gesicht. Er liebt den Ball, der Senor Arango, und später durfte er dann auch damit spielen, als es darum ging, Promotions-Videos einzuspielen.

Die anderen Nachzügler hatten da schon längst wieder Ballgefühl gehabt. "Das tut gut", versicherte Patrick Herrmann, der nebenbei für den Hingucker des Morgentrainings sorgte. Denn er lief, einer verlorenen Wette war es geschuldet, im National-Trikot seines niederländischen Kollegen Luuk de Jong auf den Trainingsplatz.

Mehr als diese Aktion hatte indes die Niederlage gegen de Jongs "Jong Orange" bei der U21 geschmerzt, die Herrmann und das deutsche Team kassierten. "Aber das ist abgehakt", sagte Herrmann. Er hat sich daheim im saarländischen Uchtelfangen bei seiner Mutter Claudia erholt, drei Wochen lang. Ab und an hat er dort auch gekickt – und er hat das Laufprogramm absolviert, das ihm Athletiktrainer Chris Weigl aufgetragen hatte. "Das war okay", sagte Herrmann.

Er ist sich sicher, dass sich Borussia ordentlich verstärkt hat in der Offensive. "Mit Max Kruse und Raffael, die beide die Tiefe suchen, kann ich sicher gut zusammenspielen", sagte Herrmann, der auf dem Teamfoto neben Raffael steht. "Jetzt müssen wir uns noch richtig einspielen", sagte Herrmann.

Beim Videodreh klappte es bei ihm schon recht gut mit dem Toreschießen. Neben den Filmen, die gestern beim Media Day, wie die Deutsche Fußball-Liga das Ereignis in Neudeutsch nennt, gemacht wurden, gab es weitere Stationen. Für weitere Fotos wurden die Borussen sogar gepudert. "In dem Umfang haben wir das in Freiburg nicht gemacht", sagte Neuling Max Kruse.

Quelle: RP
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