Ex-Nationalspieler fordert Konsequenzen:: Breitner fordert Rücktritt von Mayer-Vorfelder
zuletzt aktualisiert: 21.10.2000 - 21:23Hamburg (dpa). Ex-Nationalspieler Paul Breitner hat als Konsequenz aus dem Fall Daum den Rücktritt des geschäftsführenden DFB-Präsidenten Gerhard Mayer-orfelder gefordert. "Ich bin der Meinung, dass es einen Präsidenten Mayer-Vorfelder nicht geben darf", sagte Breitner im "heute-journal" des ZDF: "Wir brauchen Leute, die in der Zeit leben", und sich "nicht von einem zum anderen Tag hangeln und dabei nur Blödsinn machen".
Breitner warf den Verantwortungsträgern des Deutschen Fußball- Bundes (DFB) vor, dass sie am 2. Juli Christoph Daum zum künftigen Bundestrainer ernannt hätten, obwohl schon damals Zweifel am Lebenswandel des 46-jährigen bestanden. "Es war allen Seiten bekannt, dass es die Drogengerüchte um Christoph Daum gibt." Er sei deshalb der Ansicht, "dass einige Herren, die damals von dem Gerücht wussten, jetzt ihren Hut nehmen sollten". Bei der Frage nach dem künftigen Bundestrainer sei vor allem Interims-Teamchef Rudi Völler gefragt. "Wir sollten Rudi Völler nicht unter Druck setzen, er muss ganz allein entscheiden, ob er über den 31. Mai hinaus Teamchef bleiben will."
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