Hans-Jörg Butt ist am 28. Mai 1974 in Oldenburg geboren. Dort begann er 1991 auch seine Profi-Laufbahn in der 2. Bundesliga beim VfB Oldenburg. Nach 87 absolvierten Spielen zog es ihn 1997 dann zum Hamburger SV wo er Richard Golz aus dem Tor verdrängte.
Beim HSV war der 35-Jährige genauso wie bei seiner nächsten Station bei Bayer Leverkusen, wie hier zu sehen, Elfmeterschütze und erzielte in 133 Spielen bemerkenswerte 19 Tore für die Hanseaten.
Im Jahr 2000 debütierte Butt dann für die deutsche Nationalmannschaft beim Vorberitungsspiel zur Europameisterschaft 2000 gegen Liechtenstein. Butt wurde zwar nur 3 Mal in seiner Karriere als Nationaltorwart eingewechselte, war aber bei der EM 2000 und bei der WM 2002 als Ersatztorhüter dabei.
Im Sommer 2001 wechselte er zu Bayer Leverkusen und avancierte dort nicht nur aufgrund seiner Kaltschnäuzigkeit vom Elfmeterpunkt zum Publikumsliebling. Butt absolvierte 191 Spiele und schoss dabei 7 Tore für die Werkself. Nach einer Rotsperre verdrängte ihn der heutige Nationalkeeper René Adler und Butt entschied sich im Jahr 2007 zu einem Wechsel nach Portugal zu Benfica Lissabon.
Dort konnte er sich jedoch nicht durchsetzen und wechselte ein Jahr später ablösefrei zum FC Bayern München, wo er als Ersatztorwart eingeplant war.
Hans-Jörg Butt nahm diese Rolle beim Rekordmeister wohlwissend an, dass sein Kontrahent Michael Rensing (rechts) als Nr. 1 in die Saison 2008-2009 gehen wird.
Doch Rensing konnte nicht annähernd in die Fußstapfen von Oliver Kahn treten und leistete sich einige Patzer. Da der Druck für Jürgen Klinsmann immer größer wurde, ent schied er sich vor dem Championsleague-Viertelfinale gegen den FC Barcelona dazu, dem erfahrenen Jörg Butt eine Chance zu geben. Dieses Vertrauen nutzte Butt und blieb den Rest der Spielzeit im Tor der Bayern.