1. FC Köln
Der Klub hat seinen Eintrag in den Geschichtsbüchern sicher: als erster deutscher Meister nach Gründung der Bundesliga. Hielt sich bis 1998 durchgehend im Oberhaus. Dann reihten sich Ab- und Aufstiege aneinander.
Meidericher SV
Mit dem Vizetitel gelang das beste Ergebnis gleich zu Beginn. 1967 nannte sich der Verein in MSV Duisburg um. Nach dem ersten Abstieg ging es 1986 in die Oberliga, damals dritthöchste Liga, runter. Ab den 90ern pendelte der MSV zwischen 1. und 2. Liga.
Eintracht Frankfurt
Spielte bis 1996 durchgehend in der Bundesliga, erfolgreich vor allem in den 70ern und 80ern. Für Eintracht-Fans in leidvoller Erinnerung bleibt die Saison 1991/92, als die Meisterschaft im letzten Moment verspielt wurde.
Borussia Dortmund
Der amtierende Champion stieg als Titelträger in die Bundesliga ein, wartete dann aber gut 30 Jahre auf die nächste Meisterfeier. Insgesamt fünfmal Bundesliga-Spitze. Rutschte 1972 für vier Jahre in die zweithöchste Liga ab.
VfB Stuttgart
Die Schwaben stürzten zwischendurch für zwei Spielzeiten ins Unterhaus ab (1975/76-1976/77), besitzen seitdem wieder eine Dauerkarte für Liga eins. Dreimal feierte der VfB mit der Meisterschale - in drei verschiedenen Jahrzehnten (1984, 1992, 2007).
Hamburger SV
Die Uhr tickt unaufhörlich - und dokumentiert eine Bundesliga-Zugehörigkeit, die auf die 49 Jahre zuläuft. Das einzige nie abgestiegene Gründungsmitglied holte dreimal die deutsche Meisterschaft, zuletzt 1983.
TSV 1860 München
Der deutsche Meister von 1966 stieg vier Jahre nach dem Titel ab. Wurde 1982 wegen finanzieller Probleme aus der 2. Liga verbannt. Schmorte einige Jahre in der Bayernliga. Am längsten bissen sich die Löwen zwischen 1994 und 2004 in der Bundesliga fest.
FC Schalke 04
Bis 1981 gehörten die Schalker durchgängig zur ersten Liga. In den 80ern musste der Verein dann gleich dreimal den Gang ins Unterhaus antreten. 2001 flossen Tränen, als sich die Königsblauen am letzten Spieltag schon als Meister fühlten, aber im letzten Moment von den Bayern abgefangen wurden.
1.FC Nürnberg
Der Club erlebt ein ständiges Auf und Ab. Holte 1967/68 den Titel, stieg dann aber als amtierender deutscher Meister ab. Tiefster Fall: 1996 in die Regionalliga.
Werder Bremen
Die Hanseaten verpassten bisher nur eine einzige Bundesliga-Saison (1980/81) und reiften vor allem unter Otto Rehhagel zum Spitzenteam (1981-95). Viermal deutscher Meister, zuletzt 2004.
Eintracht Braunschweig
Der Meister von 1967 ist seit mehr als 25 Jahren aus der Bundesliga verschwunden. Seitdem pendeln die Niedersachsen zwischen Dritt- und Zweitklassigkeit. Lief 1973 als erster Klub in der Bundesliga mit Trikotwerbung auf.
1. FC Kaiserslautern
Mit Otto Rehhagel gelang dem FCK etwas bislang Einmaliges: die Meisterschaft als Aufsteiger (1997/1998). Zuvor waren die Roten Teufel 33 Jahre in der Bundesliga. Auch der zweite Meistertitel der Pfälzer stammt aus den 90ern (1990/91).
Karlsruher SC
Rund die Hälfte der Spielzeiten war der aktuelle Drittligist in der Bundesliga vertreten. Nach dem ersten Abstieg 1968 ging es mehrmals hoch und runter, 2000 fiel der KSC zum ersten Mal in die Drittklassigkeit. Erfolgreich unter Winfried Schäfer (1986-1998).
Hertha BSC Berlin
Die Berliner mussten 1965 in die Regionalliga zwangsabsteigen. Grund: unerlaubte hohe Gehälter und Handgelder. Angelte sich 1974/75 mit Platz zwei die beste Bundesliga-Endplatzierung. Fiel zwischenzeitlich in die Amateur-Oberliga.
SC Preußen Münster
Die Münsteraner hielten nur ein Jahr in der Bundesliga durch - und kamen bislang nicht zurück. Vor mehr als 30 Jahren wurde der Club erstmals drittklassig. Zwischenzeitlich sogar viertklassig, hält sich der Club nun wieder in Liga 3 auf.
1. FC Saarbrücken
Als Tabellenletzter beendete Saarbrücken die erste Saison. Bei insgesamt bisher fünf Spielzeiten in der Bundesliga schaffte der heutige Drittligist nur einmal den Klassenverbleib (1976/77).