Foto: AP
Wir haben für Sie die wichtigsten Fakten des Wochenendes zusammengestellt.
Foto: AP
TORE: In den Begegnungen des 26. Spieltags der Fußball-Bundesliga fielen 19 Tore, was einem schwachen Schnitt von 2,11 Treffern pro Spiel entspricht. Insgesamt gab es in dieser Saison 640 Tore. Der Schnitt sank leicht auf 2,74 Treffer pro Spiel, blieb aber knapp über der Vorjahresquote von 2,66 (622 Tore nach dem 26. Spieltag). In der Torjägerliste führt weiter Luca Toni von Bayern München mit 16 Treffern, verfolgt von Stuttgarts Mario Gomez, der bislang 15-mal erfolgreich war.
Foto: AP
ZUSCHAUER: 306.740 Fans kamen am Wochenende in die neun Stadien. Der Schnitt von 34.082 lag damit klar unter dem der laufenden Saison (38.729). Dennoch waren vier Arenen ausverkauft. In den Stadien in Nürnberg (46.500 gegen München), in Karlsruhe (29. 477 gegen Dortmund), in Bochum (31.328 gegen Dortmund) und in Leverkusen (22.500 gegen Frankfurt) waren alle Plätze besetzt. Der Saisonbesuch nach 234 Partien stieg auf 9.062.632.
Foto: AP
EIGENTOR: Torjäger Stefan Kießling sorgte für den frühen Rückstand seiner Leverkusener bei der 0:2-Heimniederlage gegen Eintracht Frankfurt in der 24. Minute. Nach einem Freistoß des Österreichers Markus Weissenberger köpfte Kießling unglücklich vor seinem Keeper Rene Adler ins eigene Netz.
Foto: AP
PLATZVERWEISE: Während die anderen Schiedsrichter ohne Platzverweis auskamen, musste Jochen Drees aus Mainz in der Partie Hamburger SV gegen Arminia Bielefeld gleich zwei Akteure vom Platz stellen. Nachdem der Hamburger David Jarolim nach einer Tätlichkeit in der 66. Minute frühzeitig duschen gehen musste, folgte ihm in der 85. Minute der Bielefelder Jörg Böhme wegen wiederholten Foulspiels. Die Rote Karte von Jarolim war die 20. der Saison, Böhme schraubte die Ampelkarten-Anzahl auf 21.
Foto: AP
TOR-COMEBACK: Lukas Podolski traf am Samstag erstmals seit über einem Jahr wieder in der höchsten deutschen Spielklasse. Der Münchner erzielte, von der ungeliebten Ersatzbank kommend, den späten Ausgleich beim 1. FC Nürnberg. Zuletzt hatte "Poldi" am 11. März 2007 zum 1:0 gegen Werder Bremen getroffen - auch damals endete die Begegnung 1:1.
Foto: AP
HEIMSCHWÄCHE: Neun Heimspiele - ein Sieg. Die Bilanz der Heimteams ist am 26. Spieltag so schwach wie noch nie in dieser Saison. Cottbus wendete am Sonntagabend noch einen 10 Jahre alten Minusrekord der Heimmanschaften ab. Am 24. Spieltag der Saison 1997/98 standen nach neun Spielen sechs Unentschieden und drei Niederlagen zu Buche. Während sich der spätere Meister 1. FC Kaiserslautern nicht zu Hause gegen den Karlsruher SC durchsetzen konnte, musste sich der Rekordmeister und spätere Zweite Bayern München sogar mit 0:2 dem dreimaligen deutschen Meister 1. FC Köln geschlagen geben.
Foto: AP
FRÜHSTART: Nach neun Minuten hatte Bochum gegen Dortmund schon zweimal getroffen. Einen solchen Frühstart gab es beim VfL zuletzt vor über 31 Jahren. Damals schoss Josef Kaczor in der siebten und neunten Minute die Bochumer jeweils in Führung, in der achten Minute hatte Gerhard Grau für den Gegner Hertha BSC Berlin ausgeglichen. Auch am 12. Februar 1977 führte der VfL zur Pause, anders als beim 3:3 gegen Dortmund am Samstag gewann er damals aber mit 4:2.
Foto: AP
SERIEN: Bielefeld bleibt auch im neunten Spiel unter Trainer Michael Frontzeck ohne Sieg. Gleiches gilt für den 1. FC Nürnberg und Thomas von Hessen, die immerhin dem Rekordmeister einen Punkt abtrotzten. Bochum ist nun seit sechs Spielen ohne Niederlage, die letzten vier Spiele endeten remis. Bremen ist nach der Heimniederlage gegen den Abstiegskandidaten Duisburg jetzt vier Spiele ohne Sieg - Dortmund sogar seit fünf Partien. Frankfurt gewann die letzten drei Spiele. Rostock ist seit sechs Spielen ohne Dreier. Stuttgart ist seit sieben Spielen ungeschlagen.
Foto: AP
ELFMETER: Den einzigen Strafstoß des Spieltags verwandelte Ervin Skela von Energie Cottbus. Der Albaner schoss auch das zweite Tor beim 2:1-Heimsieg gegen Hertha BSC Berlin und war so der Matchwinner für die Lausitzer. Das Duell Schütze gegen Torwart steht damit in der laufenden Saison 36:8.
Foto: AP
DEBÜT: Konstantin Rausch von Hannover 96 gab am Sonntag sein Debüt in der höchsten deutschen Spielklasse. Der gerade 18 Jahre alt gewordene Jugendnationalspieler spielt normalerweise in der Oberliga für die zweite Mannschaft von Hannover. Ab der Halbzeit spielte Frank Fahrenhorst für den Debütanten. Ebenfalls sein erstes Spiel absolvierte am Sonntag Walerie Domowtschiski für Hertha BSC Berlin. Der Bulgare kam von Lewski Sofia zum Hauptstadt-Klub und absolvierte 2007 auch schon ein Länderspiel für sein Heimatland.