1. Bundesliga 17/18
| 11.16 Uhr

Bundesliga im TV
Eurosport-Chefs erwarten weitere Zerstückelung

Fans klagen über Eurosport-Player
Fans klagen über Eurosport-Player
München. Eurosport-Chef Peter Hutton erwartet in Zukunft noch mehr unterschiedliche Anbieter für die TV-Übertragung von Spielen der Bundesliga.

"Es wird in den nächsten Jahren noch komplizierter für die Fans in Deutschland. Diese Aufsplitterung geht in ganz Europa voran und es wird sich noch mehr aufsplittern", sagte er in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview der "Bild" mit ihm und Eurosport-Geschäftsführerin Susanne Aigner-Drews. "In den USA ist der Markt in Sportarten wie Football schon extrem zersplittert. Und in diese Richtung gehen wir. Wir treiben diese Veränderung auch voran", sagte Aigner-Drews.

Eurosport hat seit dieser Saison die Rechte für 45 Spiele der Bundesliga. Mit Ausnahme einiger Kunden der Satellitenplattform HD+ können die meisten Fans Partien nur über den Internet-basierten Eurosportplayer oder Smart-TV Apps sehen, weil sich Eurosport und Sky nicht über eine Einspeisung des Eurosport-Angebots einigen konnten.

Auf die Frage, ob eine Einigung mit dem Rechteinhaber der anderen Live-Spiele inzwischen endgültig vom Tisch sei, antwortete Aigner-Drews: "Das würde ich nicht so sagen. Aber wir haben schon gezeigt, dass es auch andere Möglichkeiten gibt, zum Kunden zu kommen als die traditionellen."

Die TV-Rechtepakete ab 2017
(dpa)
 
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