1. Bundesliga 16/17
| 18.05 Uhr

Hessischer Innenminister
Beuth fordert Punktabzug bei Pyro-Vorfällen

Wolfsburg-Fans schießen Leuchtrakete ab
Wolfsburg-Fans schießen Leuchtrakete ab FOTO: Screenshot Sky
Düsseldorf. Punktabzug für den Einsatz von Pyrotechnik: Diese Forderung stellte Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) für Fußball-Klubs, deren Anhänger für Pyro-Vorkommnisse im Stadion sorgen.

"Nur empfindliche Punktabzüge zwingen die Vereine dazu, Angriffe schon im Vorfeld konsequent zu unterbinden und Problemfans zu disziplinieren", sagte Beuth der "Sport Bild".

Zuletzt hatten Chaoten des VfL Wolfsburg im Niedersachsen-Derby bei Hannover 96 die Trainerbank der Gastgeber mit Leuchtraketen beschossen. "Um es klipp und klar zu sagen: Der DFB sowie die DFL müssen den Druck auf die Vereine erhöhen. Beispiel Wolfsburg: Allein der Wechsel von Kevin De Bruyne zu Manchester City hat dem VfL rund 75 Millionen Euro eingebracht. Die derzeit verhängten Geldstrafen schmerzen Wolfsburg wie die übrigen finanziell wohlhabenden Fußballklubs kaum", betonte Beuth.

(seeg/sid)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Bundesliga: Politiker fordert Punktabzug bei Pyro-Vorfall


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.