1. Bundesliga 16/17
| 14.25 Uhr

Stadtmitarbeiter simulieren Besuchertag
Deutsches Fußballmuseum probt den Ernstfall

Deutsches Fußballmuseum probt den Ernstfall
Das deutsche Fußhballmuseum in Dortmund wurde am Freitag auf Herz und Nieren geprüft. FOTO: dpa, mjh tba
Dortmund. Rund 1500 städtische Angestellte haben vor der Eröffnung des Deutschen Fußballmuseums in Dortmund das neue Haus auf Herz und Nieren getestet. Die Angestellten simulierten am Freitag einen regulären Besuchertag. 

Geprüft wurden Gästeservice, Ticketing, Einlass, Gastronomie und Führungen. Dienstzeit wurde allerdings nicht geopfert. "Die Freiwilligen durften nach Dienstende in ihrer Freizeit teilnehmen", sagte ein Stadtsprecher.

Offiziell wird das Museum am 23. Oktober mit NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) und DFB-Präsident Wolfgang Niersbach eröffnet. Zwei Tage später ist erster Publikumstag. Schon kommenden Montag darf die Presse den Glaspalast besichtigen.

Nach drei Jahren Bauzeit wird die erste Dauerausstellung zur Geschichte des deutschen Fußballs mit interaktiven und multimedialen Inszenierungen sowie mit mehr als 1600 Exponaten auf 7000 Quadratmetern zu sehen sein. Das entspricht etwa der Größe eines Fußballplatzes. Gezeigt werden zum Beispiel der Endspielball vom "Wunder von Bern" 1954, Götzes WM-Schuh von 2014, mit dem er Deutschland zum Titel schoss, oder der Mannschaftsbus des Nationalteams.

(lnw)
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