1. Bundesliga 16/17
| 12.54 Uhr

Zweitmarkt für Bundesliga-Tickets
DFL gibt Karlsruher Firma den Zuschlag

Zweitmarkt für Bundesliga-Tickets: DFL gibt Karlsruher Firma den Zuschlag
DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig. FOTO: dpa, Frank Rumpenhorst
Düsseldorf. Die Vorbereitung des klubübergreifenden Zweitmarkts für Eintrittskarten der ersten beiden Fußball-Bundesligen geht in die heiße Phase. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) vergab den Auftrag für die Konzeption, Implementierung und den Betrieb der Ticketbörse für zunächst drei Jahre an die Karlsruher Firma Objektkultur Software GmbH.

In der "nun anstehenden Spezifizierungsphase werden alle Klubs eng in den Prozess eingebunden, die in der Startphase ab der Spielzeit 2015/2016 das Plattformangebot nutzen wollen", teilte die DFL mit.

Mit dem offiziellen Zweitmarkt will der deutsche Profi-Fußball den horrende Kartenpreisen und zwielichtigen Ticket-Dealern im Internet den Kampf ansagen. "Die Plattform soll ein zusätzliches Angebot für die Klubs darstellen und die bereits vorhandenen klubeigenen Ticketzweitmarkt-Plattformen ergänzen sowie Synergien nutzen", schrieb die Liga.

Es solle eine Möglichkeit geschaffen werden, "Tickets unter fairen Rahmenbedingungen auf dem Zweitmarkt anzubieten und zu erwerben". Zudem werden begleitend "juristische Maßnahmen forciert, die den Schwarzmarkt weiter eindämmen sollen".

DFL schreibt Medienrechte in 18 Ländern aus

Der deutsche Profi-Fußball geht auf dem Weg zu höheren Erlösen aus der Auslandsvermarktung bis in die letzten Ecken der Welt. Die DFL Sports Enterprises, Tochterfirma der Deutschen Fußball Liga (DFL), schrieb die internationalen audiovisuellen Medienrechte für die Spielzeiten 2015/16 und 2016/17 in 18 Ländern aus - darunter auch Exoten wie Kirgisien, Tadschikistan und Usbekistan.

Abgabeschluss für die Gebote ist der 1. Oktober. - Vergeben werden sollen die Medienrechte für: Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Griechenland, Kasachstan, Kirgisien, Malta, Moldawien, Russland, Spanien (inklusive Andorra), Tadschikistan, Türkei, Turkmenistan, Ukraine, Usbekistan, Weißrussland und Zypern.

(sid)
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