Ze Roberto kickte von 1998 bis 2002 bei Bayer Leverkusen und im Anschluss daran bis 2006 für Bayern München. Dann packte den Brasilianer die Reiselust und er wechselte zum FC Santos. Nach nur einem Jahr war er wieder in München, seit 2009 spielt er beim HSV. Wir haben die bekanntesten Bundesliga-Rückkehrer für Sie zusammengestellt.
Franz Beckenbauer spielte 13 Jahre für den FC Bayern München und wechselte dann in die USA zu den New York Cosmos. 1980 kehrte der Kaiser in die Bundesliga zum Hamburger SV.
Zunächst spielte Lothar Matthäus für Bayern München und Borussia Mönchengladbach und ging 1988 für vier Jahre zu Inter Mailand. 1992 entschloss sich Matthäus, zurück zu den Bayern zu gehen.
Von 1982 bis 1987 war Rudi Völler in der Bundesliga für Bremen aktiv. Auch Völler wechselte nach Italien, zu AS Rom. Nach einer weiteren Auslandsstation in Marseille ging er zu Bayer Leverkusen und beendete dort seine Karriere.
Der Schwabe Jürgen Klinsmann spielte beim VfB Stuttgart und dann einige Jahre im Ausland bei Inter Mailand, AS Monaco und den Tottenham Hotspurs. 1995 wechselte er zu den Bayern in die Bundesliga zurück.
Vom 1.FC Köln ging Pierre Littbarski in die französische Hauptstadt zum Verein RC Paris. Nach nur einem Jahr kam er 1987 nach Köln zurück.
Von den Bayern wagte Andreas Brehme den Schritt nach Italien zu Inter Mailand und anschließend zu Real Saragossa.1993 kehrte Brehme in die Bundesliga zum 1. FC Kaiserslautern zurück.
Thomas Häßler: Nach zwei Auslandstationen bei Juventus Turin und dem AS Rom entschied sich "Icke", zurück nach Deutschland in die Bundesliga zu kommen. Ab 1994 lief er für Karlsruhe, Dortmund und 1860 München auf.
Zwei Jahre kickte Andreas Möller für Juventus Turin (1992 bis 1994). Dann spielte er sechs Jahre für Borussia Dortmund, anschließend drei Jahre in Schalke und beendete seine Karriere bei Eintracht Frankfurt.
Tomas Galasek wagte einen Neuanfang in der Bundesliga. Der ehemalige Nürnberger, der zuletzt in seiner tschechischen Heimat bei Banik Ostrau spielte, schloss sich im Winter 2009 Borussia Mönchengladbach an.
Paul Stalteri hatte schon 151 Bundesliga-Spiele für Werder Bremen auf dem Buckel. Seit 2009 half er mit, dass Borussia Mönchengladbach die Klasse hielt. 2005 wechselte er zu Tottenham, wo er anfangs solide spielte, am Schluss aber keine Chance mehr erhielt.
Auch Timo Hildebrand kennt die Bundesliga bereits. Der ehemalige Stuttgarter setzte sich beim FC Valencia nicht durch und probiert seit 2009 sein Glück in Hoffenheim.
Von Borussia Dortmund zog es Fredi Bobic 2002 auf die Insel zu den Bolton Wanderers, dort blieb er allerdings nur zwölf Monate. Von 2002 bis 2005 streifte er dann das Trikot von Hannover und Hertha BSC Berlin über.
Landon Donovan scheiterte bereits zweimal bei Bayer Leverkusen, reifte aber in seiner US-amerikanischen Heimat bei L.A. Galaxy, so dass Jürgen Klinsmann bei Bayern München auf ihn aufmerksam wurde. Mittlerweile ist Donovan nach England gewechselt.
Kevin-Prince Boateng galt bei Hertha BSC Berlin einst als eines der größten Bundesliga-Talente, konnte sich dann bei Tottenham Hotspur nicht durchsetzen und hoffte bei seiner Rückkehr 2009 auf den Durchbruch in Dortmund.
Vlad Munteanu ist vom VfL Wolfsburg zu 2008 zu AJ Auxerre gewechselt, kam aber nicht wirklich zum Einsatz. Seit Januar 2010 versucht Munteanu sein Glück beim FSV Frankfurt.
Hans-Jörg Butt war Stamm-Keeper beim HSV und bei Bayer Leverkusen, ehe er sich auf das Abenteuer Ausland einließ. Bei Benfica Lissabon kam er 2007 nur auf einen Einsatz. Bei den Bayern sieht es seit 2008 für ihn besser aus.
Robert Kovac spielte bereits bei Bayer Leverkusen und Bayern München, bevor er 2005 zu Juventus Turin wechselte. Im Sommer 2007 packte ihn das Heimweh nach der Bundesliga und er heuerte bei Borussia Dortmund an.
Mikael Forssell wurde in der Rückrunde 2003 vom FC Chelsea an Borussia Mönchengladbach ausgeliehen. Im Sommer 2005 wurde er für 4,5 Millionen Euro an Birmingham City verkauft. Der in Deutschland geborene Finne kickt seit dem Sommer 2008 wieder in der Bundesliga - bei Hannover 96.
Nuri Sahin kehrte nach nur einem Jahr Bundesliga-Abstinenz zu Borussia Dortmund zurück. Der jüngste Bundesliga-Torschütze aller Zeiten wurde 2007/2008 von den Schwarz-Gelben an Feyenoord Rotterdam ausgeliehen, entschied sich trotz zahlreichen Angeboten aus der Türkei aber für eine Rückkehr zum BVB.
Delron Buckley landete nach Stationen in Bochum, Bielefeld und Dortmund 2006/2007 beim FC Basel und kehrte nach nur einer Saison zurück.
Jens Lehmann kehrte schon zweimal in die Bundesliga zurück. Nach einem halben Jahr bei AC Mailand (1998) wechselte der frühere Schalke nach Dortmund. 2003 schloss er sich dem FC Arsenal an, den er im Sommer 2008 in Richtung Stuttgart wieder verließ.
Claudio Pizarro hatte der Bundesliga nach Stationen bei Werder Bremen und Bayern München im Sommer 2007 den Rücken gekehrt. Nach einem enttäuschenden Jahr feierte er im Sommer 2008 ein Comeback bei Werder.
Auch Andrej Woronin hatte in England die Bundesliga vermisst. Nach nur einem Jahr beim FC Liverpool heuerte der ehemalige Gladbacher, Mainzer, Kölner und Leverkusener im Sommer 2008 auf Leihbasis bei Hertha BSC Berlin an.
Ervin Skela kehrte auch bereits nach einem Jahr zurück. Der frühere Frankfurter, Bielefeld und Lauterer spielte 2006/2007 bei Ascoli Calcio, ehe er im Sommer 2007 bei energie Cottbus einen Vertrag ind er Bundeliga unterschrieb.
Der jetzige Leverkusener Thomas Zdebel kam beim 1. FC Köln zu seinen ersten Bundesliga-Einsätzen, wechselte 1997 nach Belgien (Lierse SK) und zog 2000 weiter in die Türkei (Genclerbirligi Ankara). 2003 kehrte er zum VfL Bochum in die Bundesliga zurück.
Jan Simak gab 2000 sein Bundesliga-Debüt bei Hannover 96 und wechselte 2002 zu Bayer Leverkusen. Nachdem er in Leverkusen nicht zurecht kam, ging es 2004 in die Heimat zu Sparta Prag. Über Jena (2007/2008) landete er im Sommer 2008 wieder in der Bundesliga - beim VfB Stuttgart. Nun ist er in Diensten von Mainz 05.
1999/2000 spielte Vratislav Greskobereits 15 Mal für Bayer Leverkusen. Dann folgte der Slowake dem Lockruf des Geldes und ging zu Inter Mailand. Über Parma und Blackburn landete der Außenverteidger schließlich 2006/2007 beim 1. FC Nürnberg. Von 2007 bis 2009 kickte er wieder unter dem Bayer-Kreuz.
Markus Steinhöfer kannte von der Bundesliga aus seiner Zeit bei Bayern München (2004-2006) zwar nur die Ersatzbänke, aber nach zwei Jahren in Österreich bei Red Bull Salzburg feierte er 2008 bei Eintracht Frankfurt den Durchbruch in der Bundesliga. Derzeit spielt er auf Leihbasis beim 1. FC Kaiserslautern.
2004 fing Eugen Polanski bei Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga an. Dann wechselte er ins spanische Getafe und kam 2009 in die Bundesliga zu Mainz 05 zurück.
Thomas Berthold wechselte 1987 von Frankfurt zu Hellas Verona und AS Rom und spielte ab 1991 für Bayern München und Stuttgart.
Stefan Effenberg ging 1992 vom FC Bayern zum AC Florenz, kam aber 1994 zurück zu Borussia Möchengladbach, ehe er wieder zu den Bayern ging.
Jürgen Kohler ging 1991 vom FC Bayern zu Juventus Turin, 1995 heuerte er in Dortmund an.
Matthias Sammer ging 1992 vom VfB Stuttgart zu Inter Mailand und heuerte nur ein halbes Jahr später bei Borussia Dortmund an.